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Die größten Fehlgriffe und Pleiten vom Google-Giganten

Aug 17

Google ist der unangefochtene Marktführer bei den Suchmaschinen – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in einem Großteil der anderen Länder dieser Erde. Das klingt noch einem unbestreitbaren Ruhm. Doch dieser Erfolg überträgt sich nicht automatisch auf alle anderen Sparten, in denen der Konzern sein Glück versucht um seine Vormachtstellung auszubauen. Daher hat auch Google schon einige Milliönchen mit Projekten in den Sand gesetzt. Wir zeigen euch einige Beispiele dafür, die zum Teil solche Flops waren, dass sie längst wieder in Vergessenheit geraten – oder sogar nie richtig bekannt geworden sind.

► Google Lively hatte Ähnlichkeit mit Second Life, funktionierte allerdings auf Flash-Basis um die virtuelle Umgebung zu schaffen. Bis zu 20 Personen konnten sich in einem virtuellen Raum aufhalten und miteinander chatten. Insgesamt gab es aber weniger Funktionen als im Konkurrenten Second Life. Das Projekt von Google existierte nur vom 9. Juli 2008 bis zum 31. Dezember 2008, denn nach einem anfänglichen großen Zulauf durch Neugierige ebbte die Begeisterung schnell wieder ab.

► Google Knol stand in Konkurrenz zu Wikipedia, konnte sich aber nicht dagegen durchsetzen. Hier betrieben Google-Nutzer eine Wissenssammlung, doch nur ein Autor zeigte sich für die Texte verantwortlich. Er entschied auch ob Texte so erscheinen oder nicht, andere Nutzer konnten nur Änderungsvorschläge machen. Google Knol ging 23. Juli 2008 in der Beta-Version an den Start und besteht bis heute. Doch die Sammlung wurde und wird kaum von Usern verwendet.

► Google Wave ist das jüngste Beispiel für die Flops des weltweit bekannten Unternehmens. Der Dienst sollte E-Mail revolutionieren und durch die umfangreichen Möglichkeiten Messanger und Chats ersetzen. Doch Wave war den Nutzern zu kompliziert und daher ließen die Meisten lieber die Finger davon.

► Google Orkut ist ein virtuelles soziales Netzwerk, das 2004 ins Rennen ging und anderen Diensten dieser Art die Stirn bieten sollte. Allerdings wurde Googles Dienst von einem Brasilianer in der Freizeit entwickelt und fand vor allem in dessen Heimatland Anklang. Über diese Grenzen hinaus interessierte sich kaum jemand für Orkut.

► Google Answer gab als digitaler Auskunftsdienst die Möglichkeit, Google-Mitarbeiter für die Beantwortung von Fragen zu bezahlen. Diese Recherche für Geld war nur von 2002 bis 2006 aktiv, denn das Prinzip funktioniert nicht zufrieden stellend. Nutzer die irgendwelche Fragen hatten, nutzten alternativ kostenlose Foren oder Frage-Antwort-Communitys und so war diese Anwendung dem Untergang geweiht.

â–º Google Checkout ist ein komplettes Bezahlungssystem im Internet und war als Konkurrent zu Paypal gedacht. Das System richtete sich vor allem an Adwords-Kunden, die in ihren Anzeigen mit dem Google Checkout-Logo warben. Allerdings erlebte Checkout von Beginn an nicht sonderlich viel Zuspruch und inzwischen nutzt es nur noch eine sehr begrenzte Zahl von im Internet aktiven um Bezahlungen abzuwickeln.

► Google Viewer eröffnete die Möglichkeit, Suchergebnisse in Form einer Dia-Show anzusehen. So wurden beispielsweise Dokumente, die in den Ergebnissen auftauchten, so angezeigt, dass sie angelesen werden konnten. Der Dienst ging 2002 an den Start und verschwand im selben Jahr auch schon wieder.

Google hat schon so einige Fehlgriffe gemacht, doch in anderen Bereichen bleibt der Konzern Spitzenreiter. Die Suchmaschinenoptimierung ist und bleibt das Steckenpferd des Unternehmens, die Konkurrenz ist weit abgeschlagen und muss darum kämpfen, überhaupt ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Wer professionelle Suchmaschinenoptimierung betreibt, der hat Google ganz oben auf der Liste, denn eine Webseite die hier gute Platzierungen erzielt, kann sich einer Menge Besucher sicher sein.

Suchmaschinenoptimierung - Klicks sind nicht alles

Aug 12

Für Webmaster, die eine erfolgreiche und gewinnbringende Homepage haben, steht es meist im Fokus, möglichst viele Besucher auf die Seite zu ziehen. Auch so manche SEOs vereinbaren mit ihren Kunden Ziele, die vor allem mit der Maximierung von Besucherzahlen zusammenhängen. Was dabei leider zu oft außer Acht gelassen wird ist der Aspekt, welche Relevanz diese Besucher überhaupt für das Geschäft, den Erfolg oder den Gewinn haben. Um dieser Thematik näher zu kommen sollten Webseitenbetreiber für sich, oder in Absprache mit der betreuenden Agentur für Suchmaschinenoptimierung die genauen Ziele definieren. So könnte eine Zielsetzung sein möglichst viele Produkte zu verkaufen oder Menschen in eine Praxis zu locken, die dort zu zahlungskräftigen Kunden werden. SEOs dürfen solche praktischen und lebensnahen Ziele ihrer Kunden nicht aus den Augen verlieren, doch leider passiert das immer wieder. Denn für Optimierer zählen ganz schnell nur noch Rankings, Traffic und Klicks. Doch viele Besucher auf einer Webseite bedeutet noch lange kein Erfolg dieses Unternehmens, denn wenn von den Besuchern keiner etwas kauft, also niemand zu einem Kunden wird, dann bringt das dem Anbieter nichts. Viele Internetuser auf einen bestimmten Webauftritt zu locken kann der erste Schritt zum Erfolg sein, es ist aber noch lange kein Garant dafür.

Bei beliebten und häufig eingetippten Keywords ein hohes Homepage Ranking zu erzielen ist reizvoll, doch auch hier sollte beachtet werden, dass so manche Keywords dieser Art keine Verkäufe oder Kundengewinnung bringen. Dafür gibt es Schlüsselworte die nur einen kleinen Teil des Traffic bringen, aber so speziell und gezielt sind, dass der potentielle Kunde auf der Webseite genau findet was er sucht und viel eher zum Käufer wird. Sich in die Lage des Suchenden versetzen ist eine sinnvolle Maßnahme um dahinter zu kommen was er eingeben würde um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu finden. Was gibt er ein wenn er tatsächlich vor hat etwas zu kaufen und was wenn er sich lediglich darüber informieren oder Preise vergleichen will. So etwas sollte herausgefunden werden um potentielle Kunden mit den richtigen Keywords auf den Webauftritt aufmerksam zu machen. Wenn das erledigt ist, muss die Seite natürlich auch bieten, was der Nutzer sucht. Der Informationsgehalt einer Seite sollte stimmen, denn oft wollen sich Suchende auch erstmal nur über ein Thema informieren. Wenn Sie dabei schon enttäuscht werden macht das keinen guten Eindruck. Wer allerdings mit seiner Suchanfrage deutlich macht, dass er etwas kaufen möchte, dem sollte dies so einfach wie möglich gemacht werden, damit er seinem Kaufwunsch auch wirklich unkompliziert nachgehen kann.

Wenn der Besucher der Homepage etwas kauft oder sich verbindlich für eine Leistung anmeldet etc., dann spricht man davon, dass er konvertiert. Die daraus resultierende Conversionrate bezeichnet letztendlich also den Anteil der Besucher, der die vorgegebenen Zielvorstellungen erfüllt. Bei der oft nötigen Conversion-Optimierung sind Design, Positionierung und der Text wichtige Faktoren. Das alles veranlasst den Besucher dazu, auf das Angebot einzugehen und zum Kunden zu werden. Wenn das alles stimmt reichen wenige Besucher aus, um Gewinn zu machen, möglicherweise sogar mehr, als wenn massig Besucher auf der Seite vorbei schauen. Von Vorteil kann es dabei sein, mit seinem Produkt oder seiner Dienstleistung eine Nische zu besetzen und durch gut gewählte Keywords die wirklich interessierten und zum Kauf bereiten Nutzer aufmerksam zu machen.

Suchmaschinenoptimierung bei Facebook

Jul 28

Nachdem Facebook nun seine eigene Suchmaschine betreibt, die nicht mehr nur interne Seiten berücksichtigt, ist SEO auch verstärkt ein Thema für das soziale Netzwerk. Denn wenn ein Webauftritt dort ganz oben steht, dann erreicht sie eine breite Masse an Mitgliedern, die die Seite unter Umständen auch noch weiterempfehlen und positiv bewerten. Aber wie schafft man es als Webmaster – oder als SEO-Experte der Seiten betreut – überhaupt im Ranking bei der Facebook-Suche eine hohe Platzierung zu erhalten? Zunächst sollte einem klar sein, wie die Suche bei dem größten sozialen Netzwerk überhaupt funktioniert. Wenn man bei Facebook einen Suchbegriff eingibt, werden einem zunächst einige Vorschläge gemacht. Über den Link `Weitere Ergebnisse anzeigen´, gelangt man auf eine neue Seite, auf der man die dort angezeigten Ergebnisse mit Hilfe einer Sidebar weiter unterteilen kann. Beispielsweise nach Personen oder Gruppen, aber auch die Anzeige aller Ergebnisse ist möglich.

Es gibt bereits erste Untersuchungen und Studien darüber, welche Rankingfaktoren für die gemachten Vorschläge verantwortlich sind und zu den Faktoren, nach welchen die Ergebnisse auf den Folgeseiten angezeigt werden. Zum ersten Punkt sahen die Ergebnisse wie folgt aus: Die gemachten Vorschlägen setzen sich aus diesen Faktoren zusammen: Freunde die das Keyword im Namen tragen, Facebook-Seiten die kürzlich von einem besucht wurden, Veranstaltungen an welchen man selbst teilnimmt und an denen Freunde teil nehmen, Facebook-Seiten welche einem selbst und den Freunden gefallen, sowie die Seiten mit den meisten Freunden. Die Listung bei `Alle Ergebnisse´ wird von zum Teil abweichenden Faktoren beeinflusst: Freunde die das Keyword im Namen tragen, Facebook-Seiten von denen man selbst Fan ist oder von denen die Freunde Fan sind, das Suchwort in Mitteilungen von Freunden oder irgendwo an einer Pinnwand und die Facebook-Seiten mit den meisten Fans.

Wer inzwischen immer stärker auf Facebook mitmischt sind Firmen, Marken, Organisationen und Events, die sich allesamt in dem sozialen Netzwerk eine Art Zweithomepage aufbauen. Der Traffic auf solchen Seiten kann mit einigen Tricks erhöht werden und damit greifen nun die ersten SEO-Maßnahmen auch bei Facebook. Bei der Verbreitung von Inhalten helfen bei Facebook vor allem Dinge wie News-Feed, Nachrichten und Einladungen. Aber mit durchdachten und gezielten SEO-Taktiken können zusätzlich Fans für eine Seite gewonnen werden. Hierbei handelt es sich um ein neues Segment, das bei Anbietern von professioneller Suchmaschinenoptimierung bald nicht mehr im Angebot fehlen darf. Außerdem hat Facebook in letzter Zeit verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Suchmaschinenoptimierung vorgenommen, sowohl für die Betreiber der Fanpages als auch für sich selbst. Hier nun einige Tipps, wie eine Seite bei Facebook am besten aussehen und gestaltet sein sollte, damit Sie innerhalb der Suche weit oben gerankt wird.

Zunächst einmal sollte die Facebook-Page einen guten Namen haben, denn der ist von entscheidender Bedeutung. Zu viele Keywords in diesen Namen zu packen mag verlockend sein, schadet der Seite aber vor allem. Denn die Seite könnte dann schnell von den Mitgliedern als Spam angesehen werden und das wird die Besuche natürlich reduzieren. Auch die URL für die Facebook-Seite ist wichtig, inzwischen lässt sich der Name der URL so anzeigen: www.facebook.com/benutzername, was im SEO-Bereich eine gute Ausgangsposition ermöglicht. Die “Über” Text-Box auf der linken Seite unterhalb des Bildes eignet sich gut für die Unterbringung von Keywords in einem längeren Text. Auch der „Info“-Tab, den Facebook automatisch für jede Fanpage erstellt, eignet sich gut für wichtige Keywords. Im Newsfeed sollten regelmäßig Texte geschrieben werden, die direkte Links auf die betreffende Seite enthalten. Generell sollten die Mitgliedschaft und der Account gepflegt werden: Fotos beschreiben, Veranstaltung näher ausführen und in Foren diskutieren. Das steigert die Bekanntheit und man hinterlässt somit automatisch seine Spuren, die letztlich auf die Seite führen. Wer sich in dieser Weise um die Fanpage bemüht und ein paar Tricks kennt, kann sich im Ranking steigern und gute Platzierungen bei Facebook erlangen.

Twitter und die neuen Promoted Tweets

Jul 22

Twitter war lange ein Unternehmen, das sich nicht darum geschert hat, aus dem Erfolg den der Microbloggingdienst erzielt hat, Profit zu schlagen. Inzwischen haben es sich die Macher aber anders überlegt und erlauben namenhaften Unternehmen seit kurzem die Schaltung von Werbung innerhalb von Twitter. Die so genannten Promoted Tweets ermöglichen es Firmen wie beispielsweise Walt Disney oder Coca Cola, ihre Echtzeitnachrichten gegen entsprechende Bezahlung in den Suchergebnissen oder den gerade meist diskutiertesten Themen einzubringen. Und das meist eher auf versteckte Weise, damit die Nutzer nicht sofort an lästige Werbung denken und die entsprechende Anzeige ignorieren. Daher handelt es sich bei Twitter zumeist um sehr raffinierte Werbung, die nicht sofort als das erkennbar ist.

Das ist wohlmöglich auch ein Grund dafür, dass bislang kaum Stimmen des Protestes laut geworden sind. Die Schaltung von Werbung in Twitter ist nämlich bereits seit einiger Zeit möglich, doch kaum jemand sah die eingekauften Nachrichten, die in den Echtzeitstrudel eingebracht und den Nutzer vorgesetzt wurden, als gravierenden Eingriff in das, was Twitter eigentlich betreibt und wozu der Dienst nützlich sein soll. Bei Twitter steckt dahinter eine grundlegende Idee, nämlich Nachrichten aus der ganzen Welt zu selektieren. Der Blogdienst kann durch seine Technik zum idealen Maßstab für die Wichtigkeit bestimmter Nachrichten unserer Gesellschaft werden. Denn wenn eine Meldung oft retweeted wird, dann scheint sie für die Allgemeinheit wichtig zu sein. Ähnliches gilt für Personen, denen oft „gefolgt“ wird, denn die scheinen ebenfalls ein Anziehungspunkt zu bilden.

Dieser Mechanismus, der bei Twitter ganz normal geworden ist, wird allerdings durch die Promoted Tweets von zahlenden Unternehmen gezielt manipuliert. Ein „einfaches“ Mitglied kann lediglich darauf hoffen, dass sein normal eingestellter Tweet eine Welle an Reaktionen auslöst. Doch die werbenden Unternehmen erkaufen sich einfach eine prominente Platzierung innerhalb der Reaktionskette, wodurch die so eingestellte Nachricht zum Selbstläufer wird und sich wunderbar innerhalb der Community verbreitet. Dass Twitter genau diese Methode gewählt hat um Geld zu verdienen ist vielleicht nicht optimal, denn damit hebelt der Microblogging-Dienst genau die Stellung aus, die er durch seine besondere Technik eigentlich innehat. Denn durch das Einschleusen von Werbung wird das Selektieren von Nachrichten, die tatsächlich durch ihren inhaltlichen Wert alleine in große Verbreitung kommen, unzuverlässiger. Das kann die Stellung von Twitter letztlich schwächen und auch die Attraktivität hemmen.

Was für SEOs und Werbekunden auf der anderen Seite dennoch interessant sein wird, ist die Tatsache, dass Coca Cola mit seiner Werbekampagne auf Twitter herausragende Ergebnisse erzielt hat. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde die über Trending Topics beworbene Anzeige 84 Millionen Mal aufgerufen. Durch die speziell auf die Fußball-WM ausgerichtete Mitmachaktion konnte Coca Cola via Twitter eine Beteiligungsrate von 6 Prozent erreichen. Dabei bleibt aber auch festzuhalten, dass Coca Cola eines der ersten Unternehmen war, die die Werbemöglichkeiten von Twitter testen durften. Ob zukünftige Kampagnen einen vergleichbaren Erfolg erzielen können, bleibt fraglich. Doch möglicherweise ist die interaktive Werbung in sozialen Netzwerken auf dem Weg, sich als eine der lukrativsten Werbeformen überhaupt zu etablieren. Wie SEO-Agenturen mit ihrer professionellen Suchmaschinenoptimierung diesen Trend für sich nutzen können, bleibt abzuwarten. Zumindest wird deutlich, dass nun auch namenhafte Konzerne auf die sozialen Netzwerke setzen, daher ist es gerade für SEOs unabdingbar ihre Kunden ebenfalls dort zu platzieren.

Suchmaschinenoptimierung News: Facebook geht mit eigener Suchmaschine auf Angriff

Jul 13

Facebook bringt sich erneut auf die Newsseiten, denn die Betreiber des sozialen Netzwerkes haben sich etwas Neues ausgedacht: Sie starten mithilfe der Daten aus Open Graph eine eigene Suchmaschine und damit auch einen gezielten Angriff auf das Kerngeschäft von Google. Facebook bezieht bei Suchanfragen nun auch externe Webseiten mit ein, die einen integrierten Link-Button aufweisen. Facebook scheint die Eroberung des gesamten Webs im Blick zu haben und macht damit möglicherweise einen großen Schritt in diese Richtung. Andererseits haben bislang erst etwa 100.000 Webseiten den Button eingebunden, was die Konkurrenz zum Giganten Google schon wieder in einem etwas anderen Licht erscheinen lässt. Wandelt Facebook wirklich auf den Spuren des Marktführers, oder möchten die Betreiber des sozialen Netzwerkes doch nur die Einbindung der externen Seiten erhöhen und damit auch die Mitgliederzahl erhöhen?

Egal welche Intention dahinter steckt, Aufsehen erregt Facebook mit dieser Entwicklung und auch Google wird diese Neuigkeiten sicher mitverfolgen. Klar ist auf jeden Fall, das Facebook eine andere Richtung geht wenn es um Suchmaschine und Suchergebnisse geht. Denn hier werden auch Webseiten integriert, die durch die Einbindung des Like-Buttons einer direkten Bewertungsmöglichkeit durch andere Mitglieder unterliegen. Das stellt die Sortierung der Suchergebnisse in ein anderes Licht, denn die funktioniert nicht nach einem mathematischen Algorithmus wie bei Google, sondern wird quasi von den Menschen sortiert, die eine Seite mögen oder eben nicht mögen.

Damit Facebook mit seiner neuen Suchmaschine tatsächlich eine Chance hat für Google eine ernstzunehmende Konkurrenz darzustellen muss definitiv noch einiges passieren. Zunächst müssten sich noch weit mehr Webseiten dazu entschließen, ihre Inhalte durch Einbindung eines Like-Buttons von der Facebook-Gemeinde bewerten zu lassen. Hier handelt es sich sicherlich bereits um eine erste Hürde, die erst einmal zu nehmen wäre. Denn auf das Risiko einer schlechten Bewertung lassen sich einige Webseitenbetreiber vielleicht gar nicht erst ein, weil sie eine nicht rückgängig zu machende Rufschädigung befürchten. Darüber hinaus müsste sich zeigen, dass die Relevanzberechnungen von Inhalten, die auf der Grundlage dieser Bewertungen beruhen, auch tatsächlich brauchbare Ergebnisse liefern. Wenn eine ganze Reihe von Webseitenbetreiber in Zukunft feststellen, dass auch immer öfter Besucher über Facebook zu ihnen kommen, dann erst würde SEO für Facebook ein echtes Thema werden. Oder umgekehrt: Eine gute Agentur für Suchmaschinenoptimierung hätte die Optimierung für die Facebook-interne Suchmaschine mit im Blick und würde potentielle Kunden auch in diesem Bereich beraten können.

Letztlich bleibt sich Facebook mit seiner neuen Suchmaschine selbst treu, denn in den dortigen Index kommt einfach alles, was die Nutzer selbst interessant finden. Daraus ergibt sich auch, dass die Suchergebnisse durch die eigenen Interessen gefiltert wird und bereits das beinhaltet, was Google gerade erst in Gang bringt, beispielsweise durch die hier bereits thematisierte personalisierte Suche im neuen Google News. Bei Facebook geht das praktisch ganz von alleine, denn die ausschlaggebenden „Like“-Buttons haben einen besonderen Stellenwert und ergeben zusammengenommen eine Art persönlichen Suchfilter. Insgesamt lässt sich also festhalten, dass Facebook derzeit noch nicht in der Lage ist eine echte Konkurrenz zu Google & Co zu werden – egal ob dies nun wirklich beabsichtigt wird oder nicht – aber das soziale Netzwerk übt mit dieser Maßnahme neuen Druck auf Websites aus, Social Plug-ins zu nutzen. Trotz des oben bereits erwähnten Risikos für Unternehmen, können sie es sich gleichzeitig auch nicht leisten, langfristig in dem Ranking des erfolgreichen Netzwerkes zu fehlen. Manche Unternehmen sehen dennoch Probleme in dem Like-Button von Facebook, denn ihnen fehlen die Informationen darüber, was Facebook mit den Daten macht, die über diesen Button gesammelt werden. Daher gibt es sogar Firmen die diesen Button wieder von ihrer Seite entfernt haben und lieber auf Suchmaschinen wie Google und Bing zurückgreifen um im Internet Bekanntheit zu erlangen und Kunden für sich zu gewinnen.

Mit Suchmaschinenoptimierung und einem Brand zu einer guten Platzierung

Jul 05

Immer wieder wird in unserem Blog zum Thema gemacht, dass sich gerade im Online Marketing und der Suchmaschinenoptimierung immer etwas tut und daher auch SEO-Experten ständig auf dem Laufenden sein müssen um nichts Entscheidendes zu verpassen. Ein gutes Beispiel für solche ständigen Veränderungen, die große Auswirkungen haben können, ist das `Brandupdate´ von Google, welches der Großkonzern vor einiger Zeit durchgeführt hat. Das hat nämlich dies zur Folge: Dadurch listet Google bekannte Offline-Marken weiter oben als unbekanntere Online-Marken, und das nicht nur bei einzelnen Suchbegriffen, sondern bei einer ganzen Reihe davon. Interessant ist bei genauem Hinsehen vor allem, dass diese nun sehr gut gelisteten Seiten, für die betreffenden Keywords eigentlich gar nicht optimiert sind. Der entscheidende Begriff taucht weder im Titel auf, noch haben die Seiten Links mit entsprechendem Anchortext. Warum Google solche Seiten bekannter Namen dennoch so hoch im Homepage Ranking listet bleibt unklar, Theorien und Überlegungen gibt es dazu aber bereits allerhand. So gibt es beispielsweise die Vermutung, dass Google-Mitarbeiter die größten Marken Deutschlands recherchieren und sie für bestimmte Begriffe manuell gestärkt haben. Doch wie wahrscheinlich ist solch ein Vorgehen? Das Ganze scheint am ehesten damit zusammenzuhängen, dass Google Namen großer Unternehmen gefiltert hat, die auf anderen Webseiten häufige und vorwiegend positive Erwähnung finden.

Aufgrund dieser Erneuerung bei Google werden es kleinere und unbekanntere Anbieter künftig immer schwerer haben, sich in den Suchergebnissen gegen die großen und bekannten Marken durchzusetzen. Die angestrebten Ziele der professionellen Suchmaschinenoptimierung müssen als nun nicht mehr nur sein, unter möglichst hoch frequentierten Keywords zu ranken, sondern diese auch noch mit einem Markennamen, also einem so genannten Brand in Verbindung zu bringen. Bei unbekannteren Unternehmen erreicht man dies mit dem Brand-Building, also dem Aufbau eines bekannten Namens. Dies findet häufig via Werbesports in TV und Radio statt und kann dazu führen, dass eine Marke so stark mit einem bestimmten Produkt in Verbindung gebracht wird, dass bei der Suche im Internet oft einfach nur Brand und Keyword in die Suchmaschine eingegeben wird. Beim Brandupdate von Google lief es nun auch so, dass die Webseiten von Marken, die oft mit einem Produkt zusammen gesucht werden, heraufgesetzt wurden. Das Nachsehen hatten Webseiten unbekannterer Marken, auch wenn sie auf das Keyword optimiert wurden.

Eine Steigerung des Ganzen ist ebenfalls denkbar. Es wäre nämlich möglich, dass Google in Zukunft den Webseiten eine hohe Position in ihren Platzierungen zugesteht, die oft mit dem Brand und dem Keyword verlinkt sind. Dann würde die Verlinkung mit dem Keyword nicht mehr ausreichen, und die allerbesten Platzierungen doch nicht zulassen. Den Linktext eines Webauftritts könnte man außerdem variieren, indem man den Brand zusammen mit einem Keyword als Linktext verwendet. Ein solches Vorgehen könnte sich schließlich auch positiv auf das Ranking einer Seite unter relevanten Keywords auswirken.

Facebook schreibt sich die Privatsphäre auf ihre Fahnen

Jun 25

Der Problematik des Datenschutzes im Internet, wie leider auch auf häufig genutzten Seiten bzw. Diensten wie Facebook oder Google, haben wir bereits einige Beiträge im unserem Blog gewidmet. Doch da das Thema immer noch sehr präsent ist und sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun sogar in einer extra anberaumten Pressekonferenz zu Erneuerungen im Rahmen der Privatsphäre äußerte, widmen wir uns dieser Thematik erneut. Immerhin stellt das soziale Netzwerk Facebook inzwischen eine wahre Institution im Internet dar und wenn sich hier etwas Wichtiges tut, dann ist es in der Regel auch für das Internetmarketing von Bedeutung und hat vielleicht sogar Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung.

Facebook bemüht sich offensichtlich immer mehr darum, die Privatsphäre seiner Mitglieder zu schützen. Gerade nach den letzten Pannen und Problemen wollen die Verantwortlichen den Ruf wahrscheinlich wieder aufpolieren und setzen die gemachten Veränderungen daher auch groß in Szene. Bei der Pressekonferenz stellte Zuckerberg selbst die neuen Privatsphäre-Einstellungen vor. Diese sind auf jeden Fall einfacher und übersichtlicher gestaltet. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, dass Facebook neuerdings `ausgeschaltet´ werden kann, womit ein Nutzer auf anderen Seiten surfen kann ohne als Facebook-Mitglied erkannt zu werden. Eine wichtige Veränderung, wenn man bedenkt, dass Facebook-Mitglieder auch zu Werbezwecken auf anderen Internetseiten kenntlich gemacht wurden. Bewertungen und Bekanntmachungen unter Nutzern des Sozialen Netzwerkes sollten Webseiten bekannter machen, und Facebook wiederrum verstreut seinen Namen weiter im WorldWideWeb. Ist es damit nun vorbei weil Facebook wieder mehr Wert auf die individuellen Einstellungen der User legt, die damit wieder eigenverantwortlicher surfen können? Hierauf sollte sicher ein Auge geworfen werden.

Abgesehen von den Pannen in letzter Zeit, hat sich Facebook verhältnismäßig stark darum bemüht, die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen. Doch sie haben es wohl sogar etwas zu gut gemeint, denn die möglichen Einstellungen wirkten am Ende eher verwirrend auf die User. Selbst Experten hatten zuletzt Schwierigkeiten die Möglichkeiten alle zu finden und optimal auszuschöpfen. Doch damit soll nun Schluss sein, denn die neuen, vereinfachten Einstellungen sollen in Kürze aktiv werden. Diese sollen jedem Facebook-Mitglied die Chance geben seine Privatsphäre wirklich optimal zu schützen und das ohne langes Suchen. Neben der bereits erwähnten Möglichkeit für Nutzer Facebook quasi auszuschalten, soll es künftig auch kein Problem sein, selbst gewählte Inhalte seines Profils zu verbergen. Außerdem entscheiden User dann mit nur einem Klick für wen ihre Inhalte zugänglich sind, darüber hinaus wird die Methode Freunde zu finden und die Suchfunktion im Allgemeinen komplett überarbeitet.

Bei der Sichtbarkeit der Seiteninhalte hat Facebook folgende Unterscheidung vorgenommen, die über ein Menü angezeigt werden: Sichtbarkeit für Freunde, Freunde von Freunden oder für Jedermann. So kann Jeder mit einem Klick die Reichweite festlegen. Diese Einstellung wird dann sogar auf den gesamten Content angewendet, auch auf bereits vorgenommene Einträge. Die komplizieren Einstellungen sollen damit der Vergangenheit angehören und niemanden mehr verwirren können. Die Detaileinstellungen die zuletzt so stark kritisiert wurden, bleiben allerdings dennoch erhalten, vielleicht für die User, die das System durchschaut hatten und sich weiter danach richten können. In Kürze soll ein Standard-Facebook-Profil nur noch den Namen des Nutzers, sein Profilbild, sein Geschlecht und seine Netzwerke anzeigen. Über die Preisgabe weiterer Informationen entscheidet jedes Mitglied selbst. Endlich wieder ein gutes Statement für Sicherheit im Internet und mehr eigene Entscheidungsfreiheit.

Google-Anfragen in Zukunft verschlüsselt

Jun 23

Wer im Internet aktiv ist, das heißt dort einkauft, in Foren mitmischt, an Gewinnspielen teilnimmt und in sozialen Netzwerken agiert, der gibt viel von sich Preis. Das wird den meisten Internetsurfern inzwischen bewusst sein. Doch manchmal lauern die „Gefahren“ auch da, wo sie kaum einer vermutet. Google beispielsweise hält die Mehrheit für eine Suchmaschine, die brav Informationen ausspuckt, nach denen wir fahnden. Doch eigentlich steckt noch viel mehr dahinter. Sobald wir Suchbegriffe eintippen werden diese gespeichert und sind relativ leicht für Außenstehende nachzuvollziehen. Doch gerade diese Anfragen über Google verraten viel über uns und sollten besonders geschützt sein. Google hat daher bereits vor einiger Zeit angekündigt, die Anfragen, die über ihre Suchmaschine gemacht wurden, mittels einer SSL-Verbindung gegen das Ausspähen Anderer zu schützen.

Ein paar Einschränkungen müssen allerdings angemerkt werden: Bislang ist diese verschlüsselte Suche nur unter google.com verfügbar – und selbst diese Verschlüsselung lässt Google derzeit noch als Beta-Version laufen. Also muss man Google explizit über den Link https://www.google.com ansteuern. Allerdings ist eine weltweite Einführung von Google SSL bereits in Planung, das ist ja auch schon mal was. Aber was ist SSL überhaupt? Die Abkürzung steht für Secure Sockets Layer und es handelt sich dabei um ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Allerdings betrifft die Verschlüsselung nur die über Google gemachten Suchanfragen, nicht aber die anschließend besuchten Webseiten. Dennoch gelingt es Hackern bei aktiver SSL-Verschlüsselung nicht, den Inhalt einer Suchanfrage bei Google herauszubekommen. Um die Verschlüsselung zu erreichen, unterstützt der Konzernriese nun das HTTPS-Protokoll. Dabei handelt es sich um ein Verfahren das Daten im Internet abhörsicher übertragen soll.

Die Nutzung von HTTPS führt allerdings zu zusätzlicher Serverlast was widerrum einen Nachteil darstellt. Das macht es fraglich ob Google die Verschlüsselung beim Suchen künftig für alle Anfragen aktiviert. Abgesehen davon enthält Google SSL anscheinend noch mehr Schwachstellen, die bereits aufgedeckt wurden. So haben es Forscher der Indiana Universität kürzlich geschafft die SSL-Verschlüsselung von Suchmaschinen zu überwinden und das mithilfe eines ziemlich simplen Tricks. Durch die gemachten Vorschläge zu einer Suchanfrage via Google Suggest, wird die Größe der Datenpakete, die über eine SSL-Verbindung übertragen werden, vereinheitlicht. Die Forscher konnten jeden Buchstaben einer Anfrage rekonstruieren, aufgrund der immer gleich großen Datenpakete. Die meisten Suchanfragen konnten somit trotz SSL entschlüsselt werden und die neue Methode von Google widerrum in Frage stellen. Andererseits ist Google nun in der Lage an dieser Schwachstelle zu arbeiten um die Verschlüsselung in Zukunft wirklich sicher und wasserdicht zu machen. Immerhin beweist der Konzern erneut, dass ihm der Datenschutz der Nutzer am Herzen liegt und das ist ja auf jeden Fall ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.

Das heikle Thema Datenschutz

Jun 15

Google, Facebook, Twitter und Co – viele Namen die man immer wieder zu hören bekommt, da sie im Internet inzwischen tonangebend sind. Aber trotz der Erfolge, der starken Verbreitung und der Werbewirksamkeit gibt es auch hierbei Schattenseiten, denn das Thema Datenschutz ist im WorldWideWeb wichtiger denn je, wird aber immer wieder gerne ausgeblendet. Gerade in sozialen Netzwerken geben Mitglieder so viel über sich Preis, wie sie es früher sicher nie für möglich gehalten hätten. Dass diese gesammelten Daten einer Person – vom vollen Namen und der Adresse bis hin zur Lieblingsfarbe – auch missbraucht werden, führen sich Viele nicht vor Augen und vertrauen den Community-Betreibern quasi blind.

Gerade Facebook hat dabei großen Einfluss, jüngst musste der Chef des wohl erfolgreichsten Sozialen Netzwerkes eingestehen, dass in den Bezug auf den Datenschutz Fehler gemacht wurden. So gab Mark Zuckerberg zu, dass die Einstellungen zur Privatsphäre auf Facebook verwirrend sind und in den kommenden Wochen diesbezüglich einige Änderungen auf dem Programm stehen. Was den Betreibern angeblich zu schaffen gemacht hat war der hohe Zuwachs an Nutzern auf 400 Millionen – und das in sehr kurzer Zeit. Um dabei allen gerecht zu werden, sei man wohl auch mal etwas zu schnell vorgegangen. Facebook-Nutzer wünschen sich vor allem eine einfachere Kontrolle ihrer Informationen und eine leichtere Nutzung der verfügbaren Einstellungen. Mit bereits gemachten Veränderungen konnten die Macher des Netzwerkes die User letztlich nicht so zufrieden stellen, wie sie es sich gewünscht hatten. Wahrscheinlich wollen die Facebook-Macher mit diesen offensichtlichen Bemühungen auch ihren guten Ruf wahren. In letzter Zeit gab es nämlich vermehrt Meldungen dazu, dass Facebook sehr lasch mit dem Thema Datenschutz umginge und angeblich sogar Nutzerdaten an Werbekunden weitergegeben haben soll. Können die Veränderungen des sozialen Netzwerkes das Image wieder aufpolieren?

Auch Google tut sich immer wieder etwas schwer mit der Datensicherheit und wird dafür auch immer mal wieder angeprangert und stark kritisiert. Um zu zeigen, dass sie ihre Verantwortung in Bezug auf die Handhabung mit Kundendaten ernst nehmen, ist es im Google Reader seit kurzem möglich, empfohlene Artikel seiner Kontakte zu kommentieren. Dabei wird auch abgefragt welche Einstellung man bevorzugt, wodurch es einfacher wird empfohlene Artikel auch zu schützen. Es handelt sich hierbei zwar eher um einen Tropfen auf den heißen Stein, aber der Suchmaschinen-Konzern möchte nach der Panne bei Google Buzz wohl Zeichen setzen, dass sie die Privatsphäre ernster denn je nehmen. Der Dienst Google Buzz hatte kürzlich einen famosen Fehlstart, war es doch als Konkurrenz zu Facebook und studivz gedacht. Doch den Buzz-Nutzern war es ohne weiteres möglich, private E-Mail-Kontakte anderer Netzwerk-Mitglieder einzusehen. Nach dem großen Aufschrei gestand Google ein einen großen Fehler gemacht zu haben und änderte Google Buzz so ab, dass es so etwas nicht mehr preisgab.

Das Internet entwickelt sich dauernd weiter, es kommen neue Funktionen und Möglichkeiten hinzu. Aber bei all dem ist der Datenschutz ein entscheidendes Stichwort, denn die totale Transparenz eines Menschen der im Internet unterwegs ist, sollte nicht die zwangsläufige Folge davon sein, dass er sich in diesem Raum bewegt. Das alles hängt auch eng damit zusammen wie sich Kommunikation und die Aufnahme von Informationen via Internet in nächster Zeit entwickelt. Denn je personalisierter wir dort Infos erhalten, Dinge vorgeschlagen bekommen etc. hängt stark davon ab, wie viel wir von uns Preis geben. Gewisse Einbußen sind dabei vielleicht unumgänglich, aber jeder Internetnutzer sollte sich darüber zumindest im Klaren sein. Auch für das Internetmarketing ist es wichtig, den Aspekt der Privatsphäre und des Datenschutz zu berücksichtigen.

Ohne guten Linkaufbau geht nichts bei der Suchmaschinenoptimierung

May 28

Allen großen Wandlungen im WorldWideWeb zum trotz bleiben die wichtigsten Strategien im Bereich der Webseitenoptimierung (zumindest vorerst) gleich. Eine der wichtigsten Komponenten wollen wir euch in diesem Beitrag etwas näher erläutern, damit klarer wird, wie vielschichtig die Arbeit von SEO-Experten ist um Seiten ein gutes Ranking in den Suchmaschinen zu ermöglichen. Wir nehmen den Linkaufbau für euch unter die Lupe, denn ohne sinnvolle Verlinkungen im Netz, die auf die betreffende Seite verweisen, ist der Erfolg eines Internetauftritts weit entfernt. Wichtig ist dabei eine möglichst natürlich wirkende Linkstruktur, das heißt dass für die Suchmaschine erkennbare Muster beim Linkbuilding vermieden werden sollten.

Eine Möglichkeit solche Muster nicht entstehen zu lassen, ist die Unterteilung in `aktive´ und `passive´ Links. Während ein passiver Link ohne Initiative des Webseitenbetreibers, also quasi freiwillig von jemand Drittem gesetzt wird, ist ein aktiver Link mit der Initiative des Webmasters gesetzt worden. Typischerweise wird ein solcher aktiver Link gekauft oder gemietet, zu dieser Kategorie zählen aber auch Follow-Links aus einem Kommentar oder einer Forensignatur. Bei einem passiven Link ist es erstrebenswert, von vielen Quellen freiwillig verlinkt zu werden. Bei aktiven Links hingegen ist eine solch starke Verlinkung nicht so erstrebenswert, da es in diesem Falle schnell unnatürlich wirken kann. Hier ist also mehr Vorsicht geboten.

Das Setzen eines Links ist vergleichbar mit dem höchsten Lob, das man im Internet einer Webseite zum Ausdruck bringen kann. Dabei kann ein Webmaster natürlich nicht nur ausschließlich darauf hoffen, irgendwo verlinkt zu werden, sondern auch er selbst sollte auf seine Seite Links zu anderen Webseiten stellen, denn auch im Internet besteht ein Geben und Nehmen. Solche Empfehlungen nutzt Google als Basis für seinen Such-Algorithmus, denn sie erhöhen die Qualität der betreffenden Seite. Deshalb spielt sowohl die interne als auch die externe Verlinkung einer Website eine so große Rolle für das Homepage Ranking bei Google. Achtung allerdings bei Anbietern, die Webseiten-Betreibern das Beschaffen solcher Backlinks anbieten. Hier handelt es sich oftmals um unseriöse Angebote, bei dem das starke Risiko besteht, der eigenen Webseite stark zu schaden. Linkbuilding-Angebote, die auf Linktausch oder Linkkauf basieren, sollten gemieden werden, da diese Methoden gegen die Google Webmaster-Richtlinien verstoßen und zur Abwertung der Firmen-Webseite in den Google Suchergebnis-Seiten führen.

Generell spricht aber nichts gegen rege Aktivitäten bei denen man auch – nicht ganz uneigennützig – seine „Spur“ hinterlässt. Gerade bei Kommentaren in Blogs bietet sich so etwas an, da neben der Signatur auch ein Link zum Internetauftritt angegeben wird. Gegen eine regelmäßige Beteiligung an Themen, die der Webseite bzw. dem angelegten Account ähnlich oder nahe sind, also offensichtlich interessant für den Nutzer, und die hieraus resultierenden Backlinks wird keine Suchmaschine etwas einzuwenden haben. Nur eine zur Linkgenerierung vorgetäuschte Aktivität auf unzählige Angebote fällt auf und kann so ebenfalls Probleme mit Google verursachen.