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Facebook geht an die Börse – was das für Internet Marketing Agenturen bedeutet

Feb 13

Der große und von vielen Seiten erwartete Schritt scheint endlich immer näher zu rücken: Facebook bereitet seinen Börsengang konkret vor. Dazu veröffentlichte das soziale Netzwerk nun seinen Börsenprospekt, mit dem es bei Investoren für seine Aktien wirbt. Allerdings gibt es immer noch keinen Termin für den tatsächlichen Gang an die Börse. Dabei würde dieser Schritt sicher interessant verlaufen und könnte auch für Internet Marketing Agenturen eine Hilfe sein: Der Erfolg an der Börse gibt Hinweise über den Marktwert von Facebook und das Interesse von Werbepartner. Gerade jetzt wären diese Infos wichtig, denn das soziale Netzwerk hat sich mal wieder mit vielen Nutzern angelegt und für Unmut gesorgt.

Die Facebook-Chronik, eine Form des Nutzer-Profils, soll verpflichtend für alle Mitglieder werden. Größte Unterschiede zum üblichen Profil sind das oben stehende Titelbild, eine Informationsleiste mit den wichtigsten Daten und die zweispaltige, chronologische Sortierung von Fotos, Kommentaren. So kann das Profil auch nach einem bestimmten Jahr durchforstet werden und der Nutzer kann nachträglich Ereignisse aus der Vergangenheit hinzufügen, auch als er noch nicht bei Facebook war. Ziel ist wohl eine Mischung aus Lebenslauf und Tagebuch der Nutzer. Kritiker befürchten das Ende des Datenschutzes, Befürworter hingegen sagen, dass es sich lediglich um eine andere Darstellung handelt, die gezeigten Inhalte aber dieselben sind. Außerdem biete sich durch die Umstellung sogar die Möglichkeit, alte und fast vergessene Beiträge noch einmal anzusehen und nach Belieben zu löschen. Viele Nutzer sehen sich aber genötigt, ihr Profil auch ungewollt umzustellen und gehen schon jetzt auf die Barrikaden.

Die neue Facebook-Chronik sorgt also für geteilte Meinungen, stellt Facebook aber auch wieder auf den Prüfstand. Was ein Börsengang jetzt bewirken würde, ist die große Frage und vielleicht hält sich das Unternehmen gerade wegen der strukturellen Umstellungen noch etwas zurück mit dem entscheidenden Gang an die Börse. Was aber bereits dank des Prospekts feststeht ist, dass das Volumen des Börsengangs bei fünf Milliarden Dollar liegt und damit doch nur halb so hoch ist, wie ursprünglich erwartet. Diese Summe kann sich allerdings noch erhöhen, denn häufig setzen Unternehmen lieber tiefer an und warten erst mal die Reaktion der Investoren ab. Falls dann genügend Nachfrage besteht können sie später immer noch den Preis erhöhen.

Der Börsenprospekt gibt zudem Informationen über Facebooks Wachstum und Verdienst dank Werbeeinnahmen. 2011 waren es eine Milliarde Dollar, 2012 waren es 606 Millionen Dollar und 2009 immerhin schon 229 Millionen Dollar. Der Umsatz lag zuletzt bei 3,7 Milliarden Dollar, das bedeutet ein Plus von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Welchen Wert Facebook an der Börse bekommt, wird noch nicht ersichtlich. Weder die Anzahl der auszugebenden Aktien wird angegeben, noch der Preis für das einzelne Papier. Also immer noch eine Menge Geheimnisse, wodurch der Aktienkundige genauso geduldig sein muss wie die Internet Marketing Agenturen, die an diesem Schritt erkennen wollen, wie es um die Zukunft des sozialen Netzwerkes bestellt ist. Diese Infos wird Facebook wohl noch nachreichen bis der Börsengang – vermutlich im späten Frühjahr oder im Sommer – startet.

Gründer Marc Zuckerberg beteuert trotz der großen Pläne weiterhin, dass Facebook nicht als gewinnbringendes Unternehmen gegründet wurde, sondern die Mission hatte, die Welt besser zu vernetzen und damit offener zu machen. Die Dienste stehen laut ihm an erster Stelle, um die zu verbessern wird Geld mit Werbung etc. verdient – nicht umgekehrt. Dennoch gerät das Netzwerk immer wieder in die Kritik, vor allem Datenschützer befürchten eine negative Entwicklung. Aktuell ist es die Chronik, die Bedenken anregt. Trotz dieser Kritikpunkte gilt der Facebook dennoch als spektakulärster und größter Börsengang des Internet-Zeitalters – schon allein wegen der 845 Millionen aktiven Nutzern, die sich dahinter verbergen. Mehr als die Hälfte davon schaut sogar täglich vorbei. Nach aktuellem Stand will Facebook bei seinem Börsengang 5 Milliarden Dollar einnehmen. Selbst mit der Summe wäre das Start-up-Unternehmen neuer Rekordhalter.

Twitters Entwicklung nur Lug und Trug? Was das für das Suchmaschinen SEO bedeutet

Feb 07

Es begegnet einem immer wieder: Ein Promi twittert etwas und heizt damit die Gerüchteküche an oder blamiert sich dadurch bis auf die Knochen. Was sich so in den Alltag eingeschlichen hat, ist offenbar mit einer positiven Entwicklung verbunden. Und tatsächlich tut sich der Microblogging-Dienst Twitter mit einer neuen beeindruckenden Zahl hervor: 500 Millionen Nutzer soll der Dienst bald erreicht haben und damit eine beachtliche Grenze überschreiten. Analysten gehen ausgehend von dem bisherigen Wachstum davon aus, dass Twitter die magische Grenze im Februar durchbrechen könnte. Experten, die beim Suchmaschinen SEO auch das Social Web miteinbeziehen, sollten Twitter demnach nicht vernachlässigt werden, denn der Blogging-Dienst scheint viel Einfluss nehmen zu können. An nur einem Tag gibt es bei Twitter derzeit fast eine Million Neuanmeldungen, das ergibt 11 neue Accounts pro Sekunde.

Die Grenze von 400 Millionen registrierten Nutzern wurde erst im Herbst 2011 geknackt. Der Erfolgskurs scheint aber ungebändigt weiterzugehen. Allerdings gab es bereits Ende 2011 erste Einwände. So zeigte ein Interview mit dem CEO des Microblogging-Dienstes Dick Costolo, dass nicht jeder der bei Twitter angemeldeten Nutzer auch tatsächlich dort aktiv ist. Zu Beginn des Jahres 2011 loggten sich nach seiner Aussage nur 30 Prozent aller Nutzer täglich bei Twitter ein, zum Ende des Jahres hin waren es immerhin 50 Prozent der Nutzer. Das ergibt 250 Millionen Tweets pro Tag. Wenn man nun davon ausgeht, dass nur ein Viertel der Twitter-Nutzer regelmäßig twittert, dann reduziert sich die bald halbe Millarde prognostizierte Nutzerscharr, auf etwa 125 Millionen. Das wäre eine ziemlich ernüchternde Zahl, die den Erfolg von Twitter schmälert und vielleicht auch Experten im Bereich Suchmaschinen SEO zu denken geben wird. Nicht ganz außer Acht zu lassen ist darüber hinaus, dass es viele Mehrfachaccounts und interne Accounts gibt, zum Beispiel von Twitter selbst oder auch von Google.

Nun hat gerade die Meldung über Twitters baldigen Durchbruch der 500 Millionen Grenze dafür gesorgt, dass Experten näher hingesehen haben. Ein paar neue Statistiken entschlüsseln genauer, wie viele der halben Milliarde Twitter-Accounts auch wirklich aktiv sind. Die Betreiber von Twoblogs haben dazu eine Stichprobe von 100.000 aktiven Nutzern genommen, die bereits seit drei Monaten einen Account haben. Ihr Tweetverhalten wurde näher untersucht und ergeben hat das folgendes: 12 Prozent der 100.000 untersuchten Links existierten nach drei Monaten gar nicht mehr. Von den 88.000 übrigen Accounts hatten 22,5 Prozent keine Freunde und auch keine Follower. 62,3 Prozent hatten auch nach 3 Monaten kein Profilbild, nur 20,2 Prozent hatten die Loaction angegeben und nur 17,3 Prozent hatten die Biografie ausgefüllt. 4,4 Prozent der Accounts waren erst nach einer Einladung ersichtlich, also nicht öffentlich einsehbar.

Zudem wurden die insgesamt 3,8 Millionen Tweets untersucht, die diese 88.000 einigermaßen aktiven Twitter-Mitglieder versendet haben. Auch hier zeigte sich ein ernüchterndes Ergebnis. Ganze 53,8 Prozent der untersuchten Accounts hatten bis zu dem Zeitpunkt der Untersuchung noch nicht einen einzigen Tweet versendet. Nur 5,2 Prozent bis dato 100 Tweets und mehr. Wenn man diese Stichprobe nun als Anhaltspunkt nimmt, für die Aktivitäten der Twitter-Nutzer im Allgemeinen, dann ergibt sich eine magere Zahl: Von den beinahe 500 Millionen registrierten Nutzern, nehmen nur 10 bis 20 Prozent den Microblogging-Dienst regelmäßig in Anspruch. Das lässt die Zahl, mit der Twitter gerade Furore macht und Anerkennung erntet, in einem neuen Licht erscheinen. Andererseits gibt es nach wie vor hoffnungsvolle Stimmen dazu. So besteht die Prognose, dass durch die Zunahme von Smartphone Nutzern auch immer mehr Leute Twitter für sich entdecken. Gerade von unterwegs werden Leute vermutlich mehr posten wollen, oft aber nur Kleinigkeiten oder sogar Belanglosigkeiten. Facebook bietet tagtäglich Beispiele dafür: vom Kommentar übers Wetter, über das gelungene Fußballspiel der Lieblingsmannschaft bis hin zur Info darüber, was man gefrühstückt hat. Twitter ist für ein solches Mitteilungsbedürfnis eigentlich genau das richtige Medium und wird vielleicht weiter zulegen. Wenn auch nicht in dem Maß, wie es jetzt durch die reinen Anmeldezahlen den Anschein hat, aber doch so, dass Suchmaschinen SEO durchaus darauf achten und es miteinbeziehen sollte.

Neuer Google-Algorithmus straft zu viel Werbung ab – wichtig für effektive Suchmaschinenoptimierung

Feb 01

Der Suchmaschinen-Anbieter hat es mal wieder getan: Er hat seinen geheimen und alles beeinflussenden Algorithmus einem Update unterzogen. Diesmal geht es um Werbeinhalte auf den Webseiten und wie sehr diese den eigentlichen Inhalt verdrängen, beziehungsweise wie schwer sie diesen auffindbar machen. Umgekehrt ausgedrückt: Relevanter Inhalte soll mittels Google künftig noch einfacher und schneller gefunden werden. Diese neue Regelung, die bei der effektiven Suchmaschinenoptimierung wichtig werden kann, hat zur Folge, dass Seiten mit viel Werbung im oberen Teil der Seite, künftig beim Ranking der Suchergebnisse schlechter eingestuft werden. Anlass für diese Aktualisierung seien Beschwerden von Nutzern der Suchmaschine gewesen. Sie gaben an, es bei einigen Suchresultaten schwer zu haben, den eigentlichen und gesuchten Inhalt der Seite möglichst zügig zu finden. Das teilt der Suchmaschinenkonzern in seinem Blog mit. Damit bezieht Google erstmals das Layout einer Seite in den Suchalgorithmus ein, um dessen Relevanz zu bestimmen. Bisher galten ausschließlich andere Kriterien.

Verkehrt ist diese Maßnahme sicher nicht, denn wenn es dem Suchenden vor lauter Werbebannern erschwert wird, den relevanten Inhalt zu finden, dann ist das ärgerlich. Weil das einleuchtet, wurde Google wohl nun aktiv und hat diesen Seiten einen Denkzettel verpasst. Wer meint, er könne alles mit Werbung vollpacken und dennoch weit oben im Ranking stehen weil er klug mit Keywords und Links umgegangen ist, der wird nun eines besseren belehrt. Künftig werden Seiten, die „above-the-fold“, also im sichtbaren Bereich, kaum Inhalte anzeigen, wahrscheinlich in den Suchergebnissen nach hinten rutschen. Seiten, die auf den ersten Blick große Teile des Bildschirms für Werbung nutzen, bringen dem jeweiligen Besucher kein gutes Nutzungserlebnis. Sie ranken daher künftig schlechter.

Worum es bei dieser Maßnahme nicht geht, ist, gegen Werbung oberhalb des eigentlichen Inhalts grundsätzlich vorzugehen. Denn Google weiß selbst sehr gut, dass solche Anzeigen oftmals sehr gut funktionieren und deshalb dabei helfen, Inhalte überhaupt erst zu finanzieren. Aus diesem Grund soll das Algorithmus-Update auch nicht auf alle Seiten Auswirkungen haben, die Werbung im sofort sichtbaren Bereich anzeigen. Es soll Seiten treffen, die es damit übertreiben und es dem Nutzer schwer machen, den gesuchten Inhalt zu finden. Für Experten der effektiven Suchmaschinenoptimierung ergibt sich daraus ebenfalls ein Regelwerk, wenn es um den Aufbau von zu optimierenden Seiten geht. Werbung ist natürlich ok, aber der Inhalt muss nach wie vor im Mittelpunkt stehen und darf nicht „verdrängt“ werden.

Die Veränderung eines Layouts soll der Google-Algorithmus automatisch erfassen, das kann allerdings einige Wochen dauern. Die Änderungen sollen sich auf etwa 1 Prozent aller Suchanfragen auswirken. Mit Browsersize bietet Google den Webseitenbetreibern sogar ein Werkzeug an, um vorzusorgen. Denn die können sich damit ansehen, welcher Teil ihrer Webseite bei welcher Auflösung im sofort sichtbaren Bereich liegen. Trotz dieses Angebots rät Google allerdings grundsätzlich dazu, sich als Webmaster nicht auf bestimmte Eigenschaften des Algorithmus zu konzentrieren, sondern auf seiner eigenen Seiten schlicht und ergreifend ein gutes und lohnenswertes Nutzungserlebnis zu bieten. Google kündigte in diesem Zusammenhang an, dass für das Jahr 2012 insgesamt 500 Änderungen des Algorithmus geplant seien. Es dürfte schwer werden, aufgrund dessen immer wieder die Webseite zu verändern. Besser ist eine effektive Suchmaschinenoptimierung, dann ist man dank des Know-hows gut für die kommenden Entwicklungen gewappnet.

Google wird noch persönlicher – ein Problem für die SEO Optimierung?

Jan 23

Googles Suchmaschine durchsucht das Internet, um Nutzern die passenden und gewünschten Inhalte zu liefern. Als großes Manko sieht das Unternehmen aber selbst, dass es dabei wenig Infos liefern kann, die den einzelnen User ganz persönlich betreffen. Das liegt vor allem daran, dass keine Informationen angezeigt werden, die im nicht-öffentlichen Netz auftauchen. Kommentare, Bilder und Links die beispielsweise in Facebook gepostet werden, können in Google nicht berücksichtigt werden. Doch genau hier sieht Google eine Schwachstelle und daher arbeitet die Suchmaschine künftig enger mit dem Netzwerk Google+ zusammen. Bisher sind diese Neuerungen zwar erst in den USA zu sehen, aber wenn dies zu uns kommt, wird die SEO Optimierung sich wohl auf einige Veränderungen einstellen müssen.

Dadurch, dass Google+ stärker in die Suche integriert wird, sollen mehr soziale Aspekte berücksichtigt werden. Denn dem Erfolg der Netzwerke nach zu urteilen, liegt hier ein großes Interesse der heutigen Internetnutzer und genau darauf will Google anscheinend mehr und mehr eingehen. Konkret gibt es dabei drei Neuerungen: Personal Results, Profiles in Search und People and Pages. Das Komplettpaket dieser Veränderungen nennt Google dann Search plus your world, also übersetzt: Suche plus deine Welt. Die Suche soll damit künftig zugeschnittener und damit hilfreicher sein. Sucht jemand beispielsweise nach einem Urlaubsziel, kommen nicht nur Flugangebote und Hotelbewertungen, sondern künftig auch passende Kommentare von Freunden, geteilte Links oder nicht öffentliche Fotos aus Picasa oder aus Google+. Google meint, dass solche Infos hilfreich sind. Ob das wirklich so ist, wird sich erst im Gebrauch zeigen.

Wer via Google-Suchmaschine nach Personen sucht, wird künftig auch Profile aus Google+ angezeigt bekommen. Dabei kann es sich um normale Menschen, aber auch prominente Personen handeln, die sich bei Google+ ein Profil zugelegt haben. Bereits bei der automatischen Vervollständigung funktioniert diese Erneuerung. Denn bereits nach ein paar eingegebenen Zeichen werden die Profile von Freunden angezeigt. Wird ein solches Profil ausgewählt, gelangt der Nutzer zu einer Ergebnisseite dieser Person. Dort werden dann Infos aus dem entsprechenden Google+-Profil, aber auch relevante Webinhalte zusammengefasst, die mit der Person in Zusammenhang stehen. Stärker in die Google-Suche miteinbezogen werden künftig auch Themen, die häufig bei Google+ diskutiert werden. Wer einen entsprechenden Suchbegriff eingibt, der sieht auf der rechten Seite der Ergebnisliste Personen aus Google+, die sich diesem Thema besonders oft widmen. Diesen Personen kann man dann bei Interesse auch auf Google+ folgen, um weitere Diskussionen nicht zu verpassen.

Google kämpft damit gegen sein größtes Problem an, nämlich dass es keinen Zugang zu den Unmengen von Fotos, Kommentaren und Profilinhalten von Facebook und Twitter hat. Daher kann er das alles nicht in die Suchen miteinfließen lassen. Aber über das stärker werdende Google+ hat die Suchmaschine nun eine Möglichkeit auch persönlichere Ergebnisse anzuzeigen. Das wird sicherlich auch Folgen für die SEO Optimierung haben. Denn gute Positionierungen von Webauftritten könnten nach unten rutschen, weil Inhalte aus dem hauseigenen sozialen Netzwerk sich plötzlich davor schieben, in dem Glauben, dass solche Ergebnisse an Wichtigkeit gewonnen haben. Auf der anderen Seite soll Google+ durch die verstärkte Kooperation mehr Zulauf erhalten. Wohlgemerkt funktioniert die neue Suche plus nur, wenn der Nutzer bei Google eingeloggt ist und SSL aktiviert ist. Immerhin werden auch private und nicht öffentliche Informationen angezeigt. Zusätzlich werden die persönlichen Ergebnisse markiert, als öffentlich, beschränkt oder „nur du“. Mit einem neuen Schalter oben rechts lassen sich die persönlichen Ergebnisse auch deaktivieren, dann erhält der Suchende die Standard-Suchergebnisse. Die Einstellung kann auch dauerhaft aktiviert werden.

Tipp für die Optimierung für Suchmaschinen: Frische Ergebnisse sind begehrt

Jan 16

Ohne sie würde im Internet eine wichtige Hilfe fehlen, ein Punkt, an dem es Orientierung gibt und der zeigt, was bei der großen Auswahl an Internetseiten für den Einzelnen interessant oder auch hilfreich sein könnten: Suchmaschinen. Die Ergebnisse dieser Suchmaschinen sind am besten, wenn sie frisch sind, das heißt aktuell und nah am Puls der Zeit. Auch wenn Suchende es nicht extra angeben, sind sie prinzipiell auf der Suche nach relevanten und aktuellen Ergebnissen. Wer beispielsweise Geschenke kaufen will, möchte aktuelle Preise, angesagte Produkte und gültige Kontaktdaten des Anbieters, um Fragen zu stellen oder direkt zu bestellen. Wenn eine Webseite hier Schwächen aufweist und nicht auf dem aktuellen Stand ist, hat sie in der Regel schon verloren, denn für solche Fehler ist die Konkurrenz einfach zu groß. Der potentielle Kunde weicht im Handumdrehen auf einen anderen Anbieter aus. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig auch die Optimierung für Suchmaschinen ist, bei der auf solche Details geachtet wird.

Weitere Beispiele für die Wichtigkeit von Aktualität gibt es genügend. Wer nach dem Wort „Olympiade“ sucht, der will höchstwahrscheinlich Informationen über die kommenden olympischen Spiele 2012 und nicht etwas über die Olympiade von 1900 erfahren. Suchmaschine Google benutzt daher eine Art „Frische-Algorithmus“, um den Nutzern die aktuellsten Ergebnisse zu einer Suchanfrage auf den obersten Plätzen zu präsentieren. Daraus ergibt sich auch, dass wenn jemand „Olympiade“ eingibt, ohne das Jahr dazuzuschreiben, automatisch Ergebnisse zu den Spielen in 2012 ganz oben angezeigt werden. Google geht damit auf die Bedürfnisse und Wünsche der Mehrheit der Suchenden ein. Die Suchergebnisse nach Aktualität zu sortieren, kann eine echte Herausforderung sein. Nehmen wir ein brisantes und häufig besprochenes Thema wie die Wulff-Affäre. Bei dem Tempo, in dem sich heutzutage Informationen verbreiten, ist Aktualität eine echte Herausforderung, denn die Nachricht von letzter Woche, letzter Stunde oder von vor 3 Minuten kann die aktuellste sein. Bei den ständig neuen Enthüllungen über unseren Bundespräsidenten muss erst recht der Überblick behalten werden. Wann kam was heraus, wann nahm er wozu Stellung und welche Konsequenz zieht er wann daraus. Wer den Namen Wulff eingibt, will höchstwahrscheinlich den aktuellsten Stand der Entwicklungen haben und nicht wissen, was vor 2 Wochen über ihn geschrieben wurde. In dem Fall ist das fast ein alter Hut, denn seither ist sehr viel Neues über ihn heraus gekommen.

Das Beispiel macht deutlich, dass der „Frische-Algorithmus“ von Google in der Lage sein muss, herauszufinden, ob die eine Woche alte Nachricht über eine TV-Show noch aktuell ist oder ob die Nachrichten von vor einer Woche noch Aktualität für heute Suchende haben oder eben nicht. Bereits im vergangenen Jahr hat Google die Caffeine Web-Indexierung vervollständigt, was es ermöglichte, aktuelle Ergebnisse in großem Stil in die Ergebnislisten einzufügen. Die Indexierung macht sich inzwischen bemerkbar: 35 Prozent der Ergebnisse werden dadurch beeinflusst und richten sich nach dem Grad der Aktualität. Diese Regelung gibt auch Anhaltspunkte für die die Optimierung für Suchmaschinen. Ohne Aktualität hat es eine Seite schwerer, weit nach oben ins Ranking zu kommen. Was jüngste Ereignisse oder Trends angeht, so hat sich Google weiter entwickelt. Wer nach aktuellen Ereignissen oder den neusten Nachrichte sucht, bekommt hochwertige Seiten angezeigt, die genau davon erzählen. Diese Einträge sind unter Umständen erst wenige Minuten alt. Bei Veranstaltungen, die jährlich oder mehrfach jährlich wiederkehren, bekommt Google es nun bei den entsprechenden Suchanfragen hin, die Seiten nach oben zu setzen, die auf die aktuellste beziehungsweise die bevorstehende Veranstaltung eingehen. Denn das ist es, was die meisten Suchenden interessiert. Darüber hinaus gibt es noch Dinge, die nicht von hoher Wichtigkeit sind, aber sich regelmäßig erneuern. Ein Beispiel sind Handys oder PC-Technik. Wer einen solche Suchbegriff eingibt, will die aktuellsten Informationen und von Neuheiten erfahren. Google ist in der Lage, die aktuellsten Einträge auf die obersten Ränge zu setzen.

Internet Marketing Agenturen achten auf das wachsende Netzwerk Google+

Jan 09

Wer hätte das gedacht. Das soziale Netzwerk Google+, das der weltweit bekannte Suchmaschinenanbieter auf den Markt gebracht hat, wächst immer schneller. Zumindest spiegeln das die Berechnungen des Marktforschers und Betreibers des Ahnenforschungsportals Ancesty.com, Paul Allen wieder. Laut denen hat das soziale Netzwerk von Google inzwischen 62 Millionen registrierte Nutzer. Gerade in letzter Zeit habe sich das Wachstum von Google+ stark beschleunigt. Allein im Dezember hätte sich ein Viertel aller Benutzer neu angemeldet. Pro Tag seien das aktuell 625.000 Nutzer, die neu dazu kommen. Zum Vergleich: Im November waren es noch rund 200.000 neue Mitglieder pro Tag. In Anbetracht dieser gestiegenen Zuwachsrate würde das Netzwerk Ende Februar die Marke von 100 Millionen Nutzern knacken. Anfang August 2012 wären es bereits 200 Millionen und zum Jahresende knapp 300 Millionen. Angesichts solcher respektabler Zahlen dürfen Internet Marketing Agenturen dieses soziale Netzwerk nicht aus dem Auge verlieren. Natürlich auch, weil es aus dem Hause Google kommt und damit sicherlich eng mit der Suchmaschine verknüpft wird.

Offizielle Zahlen wird es vermutlich Mitte Januar geben, wenn Google seine Quartalszahlen bekannt gibt. Die Prognose die Paul Allen für Google+ abgegeben hat, wird von den Marktforschern von Global Web Index ergänzt, die ebenfalls von einem mächtigen Wachstum bei Google+ ausgehen, wenn es 2012 so gut weitergeht, wie es Ende 2011 aufgehört hat. Die letzte offizielle Nutzerzahl von Google+ stammt von Mitte Oktober. Zu dem Zeitpunkt bezifferte der Konzern die Zahl der registrierten Mitglieder noch auf 40 Millionen. Was sich da verändert hat, wird nun mit Spannung erwartet, aber die Vorabprognosen lassen hohe Erwartungen zu. Paul Allen, der für die geschätzten Vorabzahlen verantwortlich ist, untersucht bereits seit Juli 2011, wie oft bestimmte Nachnamen in den öffentlich durchsuchbaren Profilen bei Google+ auftauchen. Auf Basis dieser Häufigkeiten und in Zusammenhang mit den bislang von Google veröffentlichten Mitgliederzahlen, hat er anschließend hochgerechnet, wie sich die Zahlen insgesamt entwickelt haben müssten.

Das Ergebnis, das Allen damit erzielte, bezieht sich allerdings auf die Gesamtzahl der registrierten Benutzer. Daraus geht nicht hervor, wie viele davon auch tatsächlich aktiv sind. Aber Rückschlüsse über den Erfolg von Google, lassen sich dadurch durchaus ziehen. Auch wenn es sich dabei um Circa-Angaben handelt. Doch gerade für Internet Marketing Agenturen sind solche Prognosen ein wichtiger Hinweis für die Arbeit, denn es wird beispielsweise deutlich, dass Google+ an Einfluss gewinnt, und das kann indirekt auch Einfluss auf Suchmaschinenoptimierung haben. Google gewinnt an Macht und hat wieder mehr Spielraum für die Gestaltung und Verknüpfung ihrer unterschiedlichen Angebote.

Allen greift mit seinen Schätzungen sehr hoch, da er auch davon ausgeht, dass Google sein soziales Netzwerk in weitere Produkte integriert und die Werbung verstärkt. In den USA laufen bereits Werbespots für Google+. Durch den Erfolg von Android sei zusätzlich ein Schub für das hauseigene soziale Netzwerk zu erwarten. Insgesamt glaubt Paul Allen, dass Google+ in diesem Jahr der absolute Durchbruch gelingen wird, der auch Facebook aufhorchen lassen sollte. Ist dessen Vorabstellung vielleicht sogar gefährdet? Diese Fragen sind natürlich reine Mutmaßungen, aber Fakt ist, dass Google-Manager Brad Horowitz bereits abgekündigt hat, dass demnächst Zahlen zu Google+ zur Veröffentlichung kommen, die „jeden schockieren werden“. Man darf also gespannt sein, auf das, was da kommen mag.

Facebook will Börse erobern: Für eine Internet Marketing Agentur ein wichtiges Barometer

Jan 03

Dieser Schritt ist immer ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, dass ein Unternehmen erfolgreich ist und aus diesem Umstand noch mehr Profit schlagen will: Der Gang an die Börse. Das Soziale Netzwerk Facebook plant angeblich genau diesen Schritt für das kommende Jahr und hat sich etwas Pfiffiges einfallen lassen: Es hat den Online-Spiele-Anbieter Zynga „vorgeschickt“, um schon mal zu testen, wie es sich an der Börse derzeit so verhält. Das Unternehmen ist ziemlich eng mit Facebook verknüpft und verdankt einen Großteil seines Erfolges der Präsenz im Netzwerk. Die Zahlen sprechen eigentlich für sich: 227 Millionen aktive Nutzer spielen die Angebote von Zynga, darunter Farmville, Cityville und Poker. 7,7 Millionen User sind sogar dazu bereit, Geld für virtuelle Güter auszugeben, um im betreffenden Spiel besser voranzukommen. Keine schlechte Bilanz, und dennoch ist der Börsengang des Spiele-Anbieters ziemlich danebengegangen. Was kann eine engagierte Internet Marketing Agentur daraus für Schlüsse ziehen? Geht die Ära Facebook etwa schon wieder zu Ende, wird auch dieser Börsengang wider Erwarten scheitern?

Es handelte sich um den größten Börsengang eines amerikanischen Internet-Unternehmens seit Google. Doch die Aktie des Onlinespiele-Herstellers Zynga fiel an ihrem ersten Handelstag um fünf Prozent unter den Ausgabepreis von zehn Dollar. Danach ging es noch weiter abwärts. Die Einnahmen beim Börsendebüt beliefen sich auf eine Milliarde Dollar. Für Investoren war dieser Start ein Reinfall, der auch den Facebook-Machern zu denken geben dürfte. Wird auch der für das Frühjahr 2012 geplante Börsengang von Facebook so in die Hose gehen? Das wäre für das Unternehmen eine große Klatsche. Die enge Verbundenheit von Facebook mit Zynga lässt zumindest in diese Richtung denken. Der Großteil der Zynga-Spiele stammt von Facebook, hier werden die meisten Varianten gespielt und viele Nutzer kehren wiederrum gerade wegen der Spiele immer wieder zu Facebook zurück. Zynga hatte bei Investoren 100 Millionen Aktien zum Preis von je zehn Dollar platziert. Dadurch wurde das ganze Unternehmen mit sieben Milliarden Dollar bewertet – deutlich weniger als vorher erwartet. Dazu sank die Aktie dann auch noch kurz nach dem Verkaufsstart unter den Ausgabepreis und damit war der Misserfolg klar.

Das Projekt von Zynga lief an der Börse unter dem Namen „Börsenville“. Doch dieses „Spiel“ lief nicht so erfolgreich, wie die Online-Spiele bei Facebook. Die Anleger mussten Verluste hinnehmen und selbst nach drei Tagen lag die Aktie nur bei knapp über 9 Prozent. Für Investoren kann das absolut nicht zufriedenstellend sein. Nach einem so ernüchternden und unerwarteten Ergebnis bleiben die Spekulationen und neue Einschätzungen zur Situation natürlich nicht aus. Wurde Zynga zunächst bejubelt und eine Menge Potential vorausgesagt, heißt es nun: Rechtfertigen 220 Millionen Onlinespieler pro Monat tatsächlich den hohen Ausgabepreis der Aktie? Ist der Börsenwert von 7 Milliarden Dollar wirklich vertretbar? An anderer Stelle wird der misslungene Börsengang als wichtiges Indiz für die kommende Entwicklung gesehen: Der Social-Network-Blase gehe nun langsam die Luft aus. Dieses Resümee dürfte auch für eine im Social Web aktive Internet Marketing Agentur nicht uninteressant sein, denn auf solche Entwicklungen – wenn sie sich denn bewahrheiten, sollten Experten auf diesem Gebiet dringend eingehen. Ähnliche Reinfälle wie Zynga jetzt, erlebten in jüngster Zeit auch schon Rabattanbieter Groupon, Online-Erotikanbieter Friendfinder sowie das chinesische Videoportal Tudou. Sie wurden vorab groß gelobt, enttäuschten die Anleger dann aber mit Kursabschlägen. Experten erkennen darin ein allgemein schlechtes Klima für die Börsengänge von Internetfirmen. Größtes Problem: Investoren erkennen zunehmend, dass die Nutznießer sozialer Netzwerke in windeseile Millionen von Kunden anziehen, aber auch schnell wieder verlieren, wenn die Konkurrenz mit besseren Angeboten nachzieht. Die Geschäftsmodelle sind besonders von der Laune der Nutzer abhängig. Für Anbieter, die so eng mit Facebook kooperieren wie Zynga, ist die Entwicklung des sozialen Netzwerkes ebenfalls sehr wichtig, denn davon ist indirekt auch deren Erfolg abhängig.

Rankingfaktor Mensch: So läuft die SEO Optimierung der Zukunft ab

Dec 29

Die Rankingfaktoren einer Suchmaschine sind immer wieder Thema, denn wer sie kennt, hat einen enormen Vorteil bei der Optimierung von Webseiten. Das Thema kam nun erneut auf als sich Eric Schmidt, Chief Executive Officer von Google, bei der Internetkonferenz LeWeb 11, in einem Interview zu dem Thema äußerte. Dabei sagte er, dass gerade das soziale Umfeld eines Internetnutzers in Bezug auf die ihm anzeigten Webinhalte, ein Rankingfaktor darstelle. Wenn jemand wie er das bestätigt, muss da etwas dran sein und es bedeutet vor allem für Experten der SEO Optimierung wichtige Hinweise für ihre Arbeit. Folgende Entwicklung zeigt sich bei der Suchmaschine Google: Empfehlungen aus dem sozialen Umfeld eines Suchenden werden als priorisierte Ergebnisse angezeigt, also noch vor Webseiten, die durch treffende Keywords oder häufige Verlinkungen eine gute Platzierung erzielen würden.

Ist diese Entwicklung als positiv anzusehen oder doch eher ein Schritt in die falsche Richtung? Die Meinungen dazu gehen auseinander, doch dadurch wird auf jeden Fall eines klar: Wer das Ziel hat, mit seinen Inhalten bei Google gefunden zu werden und dabei eine gute Platzierung zu erreichen, sollte für eines vor allem sorgen: Die betreffenden Inhalte sollten so oft wie möglich von vielen Internetnutzern in irgendeiner Form empfohlen werden: Der Gefällt mir-Button von Facebook ist nur das bekannteste Beispiel dafür, aber es gibt noch mehr Möglichkeiten. Denn Google ist inzwischen der Meinung, dass die Empfehlungen von Freunden für den Suchenden interessant sind und bei dem eigenen Anliegen helfen können. Ein Vorteil dieses Trends: Durch die Empfehlungen von echten Menschen, die ehrlich einschätzen und ihre Meinung sagen, haben es die Betreiber von ominösen Werbeangeboten schwerer, die Suchergebnisse bei Google zu manipulieren, um daraus ihren Vorteil zu ziehen.

Dass der Einfluss von Social Media stetig steigt, wird hieran deutlich: Die University of California veröffentlichte einen Report über Crowdturfing. Dieser neue Begriff bezeichnet das gezielte Manipulieren innerhalb von Social Networks. Das funktioniert über Internetsurfer aus Schwellen- und Entwicklungsländer, die dafür bezahlt werden – allerdings sehr niedrig –, dass sie Bewertungen geben. Der Report deckte auf, dass das Crowdturfing vor allem von China ausgeht und da vor allem von zwei Anbietern. Nutzer, die sich dort anmelden, erhalten 20 bis 30 Cent dafür, dass sie auf bestimmten Webseiten Konten eröffnen und Bewertungen zu Webseiten abgeben. Auch die Verbreitung von positiven Erfahrungsberichten innerhalb von sozialen Netzwerken gehört zu diesen bezahlten Diensten. Auch in den USA gibt es laut der Studie zunehmend Dienste, die gezielt dazu genutzt werden um das Social Web zu manipulieren. Diese Entwicklung gibt auch der SEO-Optimierung einen faden Beigeschmack und lässt an Machenschaften erinnern, die nicht in Ordnung sind.

Derartige Dienste stellen für Facebook, Twitter und Co angeblich ein ernsthaftes Problem dar. Weit hergeholt scheint diese Vermutung nicht, denn immerhin wird dadurch die Glaubwürdigkeit der Dienste gefährdet. Welche Bewertungen können noch ernst genommen werden, was dürfen Nutzer noch als wahre Empfehlung betrachten? Diese Fragen wären künftig immer schwerer zu beantworten. Die Ausbreitung von Crowdturfing könnte vermutlich zunehmen, wenn die Nutzer aus den Schwellen- und Entwicklungsländer eine bessere Bezahlung bekommen. Da Google diese Entwicklung aber auch nicht entgangen ist, gibt es hier bereits Maßnahmen, um sich hier nicht unterkriegen zu lassen. Ein neuer raffinierter mathematischer Algorithmus könnte es möglich machen, dass echte von unechten Empfehlungen unterschieden werden können. Damit könnten auch Mitglieder von sozialen Netzwerken ausfindig gemacht werden, die gegen Bezahlung etwas bewerten.

Bing und Yahoo zeigen die Top-Suchbegriffe 2011 und helfen bei der künftigen Suchmaschinenoptimierung

Dec 19

Das Jahr neigt sich dem Ende; das wird nicht nur durch die Vorbereitungen auf Weihnachten und Silvester deutlich, sondern auch durch eine Menge Jahresrückblicke. Die Suchmaschinen Yahoo und Bing wagen einen solchen Jahresrückblick auf 2011 ebenfalls – auf ihre Weise. Sie kürten nun die Suchbegriffe der vergangenen 12 Monate und geben damit einen Einblick in das, was die Menschen bewegt und interessiert hat; worüber sie sich vor allem informieren wollten und was demnach ihre Aufmerksamkeit bei den Geschehnissen in aller Welt am meisten erregt hat. Experten der Suchmaschinenoptimierung können sich über diese Liste besonders freuen, denn sie erhalten wertvolle Informationen, die bei der Arbeit hilfreich sein können. Yahoo nimmt bei den Ergebnissen nur Bezug auf die deutschsprachige Ausgabe, was in den Top-Begriffen zum Teil auch deutlich wird.

Was sich beim Blick in die Köpfe der Internetnutzer feststellen lässt, ist, dass sie das Weltgeschehen im Auge haben und sich auch darüber informieren wollen. Der Aufstand in Libyen, die Atomkatastrophe in Fukushima und die EHEC-Epidemie waren Dinge, die in diesem Jahr besonders oft nachgelesen wurden. An der Spitze stehen allerdings Geschehnisse aus der Welt der Prominenten: Der Tod von Michael Jackson (auch wenn er sich bereits im Sommer 2009 zutrug) und der kürzlich zu Ende gegangene Prozess seines Leibarztes war ein Top-Thema unter Suchenden. Auch das Drama um Amy Winehouse, die im Sommer bei zunächst ungeklärter Ursache starb, schien die Leute umgetrieben zu haben. In politischer Hinsicht waren der US-Präsident Barack Obama, Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Plagiatsaffäre sowie der getötete Machthaber Muammar al-Gaddafi die häufigsten Suchbegriffe.

Damit sind die Top-Ereignisse des Jahres 2011 auch unter den gefragtesten Begriffen bei den Suchmaschinen Bing und Yahoo. Kein Wunder: Was die Menschen irgendwo aufschnappen oder kurz im Fernsehen sehen, wollen viele detaillierter haben. Dazu dient das Internet hervorragend: Mithilfe von Suchmaschinen wird das Angebot zu einem Thema gefiltert und kann sofort gelesen werden, je nach Interesse und Bedarf. Die Welt der Stars spielt dabei eine besonders große Rolle. Neben der verstorbenen Soulsängerin Amy Winehouse stand bei Yahoo auch Pornodarstellerin Sexy Cora hoch im Kurs – ebenfalls aus unerfreulichen Gründen. Sie starb bereits im Januar 2011 nach einer Brustoperation. Bei den Männern landeten hinter Michael Jackson folgende Newcomer: Der junge Justin Bieber und der aktuelle Gewinner der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ Pietro Lombardi. Die Welt der Stars und Sternchen ist aus den Suchanfragen also nicht mehr wegzudenken und für die Suchmaschinenoptimierung wird deutlich: Bekannte Namen locken und interessieren Webnutzer ungemein.

Bei Bing waren die Jungstars wesentlich gefragter, als beispielsweise Michael Jackson. Der landete bei der Microsoft-Suchmaschine nicht mal unter den Top Ten. Ähnlich sieht das auch bei weiblichen Berühmtheiten aus: Nicht Todesfälle waren der Renner, sondern Sängerin Miley Cyrus, Hotel-Erbin Paris Hilton und die Jung-Schauspielerin Selena Gomez. Der Sport spielt natürlich ebenfalls eine Rolle bei Suchanfragen. Auf Rang 1 landete dabei die US-Torhüterin Hope Solo, was sicherlich vor allem an der Frauenfußball-WM lag. Dabei war die hübsche Hope ein Blickfang. Sie verwies den deutschen Torwart Manuel Neuer auf Platz 2, hinter ihm rangiert der Boxer Vitali Klitschko, der 2011 zweimal seinen Titel im Schwergewicht verteidigte – und das bei großem Medienaufgebot, durch seinen Haussender RTL.

Abgesehen von großen (sowie kleinen) Stars und aufsehenerregenden Ereignissen, sind aber auch ganz simple Suchbegriffe hoch im Kurs gewesen. Viele User lassen sich mittels Yahoo auf andere begehrte Portale leiten, Beispiele dafür wären Youtube, Facebook und Ebay. Der Erfolg dieser Seiten ist also nach wie vor ungebrochen. Außerdem sind Suchmaschinen nach wie vor Alltags- und Navigationshelfer. Bei Yahoo waren im Vorjahr Begriffe wie Wetter, Routenplaner und Telefonbuch die absoluten Spitzenreiter. Auch für die Suchmaschinenoptimierung heißt das, dass der Erfolg ganz leicht zu erreichen sein kann. Denn die Suchenden sind praktisch veranlagt und wollen über das Informationen, was banal klingt, aber im alltäglichen Leben eine Rolle spielt. Die Spannung in Bezug auf Suchbegriffe des zu Ende gehenden Jahres bleibt: Suchmaschine Google, die in Deutschland rund 90 Prozent aller Anfragen verarbeitet, veröffentlich seine Listen Mitte Dezember.

Neue Suchmaschine YaCy: Google-Konkurrent und neues Instrument beim Suchmaschinenmarketing?

Dec 12

Seit mehr als fünf Jahren arbeitet eine Gruppe von Aktivisten aus der Free-Software-Community an einer dezentralen und damit unabhängigeren Suchmaschine, als es bei Google der Fall ist. YaCy wurde das Projekt genannt und das soll dem großen Suchmaschinen-Riesen ein wenig Konkurrenz machen. Jetzt wurde dazu ein wichtiger Schritt gemacht: Die Version 1.0 wurde nach jahrelangem Tüfteln freigegeben und schnell kommt eine für SEOs nicht unerhebliche Frage auf: Muss das Suchmaschinenmarketing sich verändern? Die Peer-to-Peer-Suchmaschine ist jedenfalls als Alternative zu Suchdiensten wie Google gedacht, bei denen ein großer Unterschied besteht: Sie werden zentral von einem Unternehmen aus organisiert. Alle Peers tragen Suchergebnisse bei und nutzen dafür die Ergebnisse anderer. YaCy funktioniert also ähnlich einer Dateitauschbörse.

Ein weiterer Vorteil von YaCy soll sein, dass die Inhalte nicht zensierbar sind. Was wir im Internet suchen, soll nicht nur wenigen großen Unternehmen überlassen werden, sagte der Projektleiter Michael Christen dazu. Denn genau das berühre auch die Privatsphäre eines jeden Suchenden. Im Index sind derzeit 1,4 Milliarden Dokumente enthalten und es werden etwa 130.000 Suchanfragen pro Tag bedient. Die YaCy-Technik wird auch bei anderen Suchmaschinen-Netzen eingesetzt. Das Projekt stieß in jüngster Zeit auf so viel Interesse, dass bei der allgemeine Web-Suche, mit der jeder YaCy ausprobieren kann, eine Meldung kommt, die sagt, dass eine Suche aktuell nicht erfolgreich sein könnte.

Die Betreiber von YaCy betonen, dass die Installation sehr einfach sei und innerhalb von Minuten abgeschlossen sei. Die Suchmaschine läuft unter Linux, Mac OS X und Windows. Die neue Internet-Suchmaschine verfolgt einen anderen Ansatz als Google, Bing und Co. Anstelle eines zentralen Servers werden unabhängige Nutzer, die die Software bei sich aufgespielt haben, für die Ausgabe von Ergebnissen herangezogen. Die Frage, die sich für SEOs dabei stellt ist ganz klar, ob ein solches Konzept Einfluss auf das Suchmaschinenmarketing nimmt. Ganz abwegig ist diese Fragestellung nicht, denn in Folge des Konzepts entscheidet auch keine einzelne Instanz darüber, welche Ergebnisse in welcher Reihenfolge gelistet werden – und das kann zu einem großen Problem für SEOs werden. Denn das beeinflusst auch ihre Arbeit der Optimierung von Webseiten.

Die Free Software Foundation Europe unterstützt YaCy und ist ebenfalls gegen die Dominanz weniger Suchmaschinen. Die Vereinigung sieht vor allem die Privatsphäre durch die kommerziellen Interessen der Betreiber gefährdet. 600 Nutzer haben die entsprechende Installation auf ihrem Rechner bereits vorgenommen und unterstützen damit die Suchmaschine. Trotz, oder gerade wegen der bereits erwähnten Überlastung, suchen die Macher zusätzlich Helfer für die Weiterentwicklung des Programms. Das Konzept von YaCy ist simpel: Innerhalb des Peer-to-Peer-Netzwerkes sind alle beteiligten Instanzen gleichberechtigt eingebunden. Sie alle tragen zur Zusammensetzung der Suchergebnisse bei. Im ersten Moment klingt das anständig, aber für das Suchmaschinenmarketing ergeben sich aus diesem System Tücken. Eine Optimierung erscheint dadurch alles andere als einfach.