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Der harte Kampf für gute Suchmaschinenoptimierung

Jan 28

Das Internet hat im letzten Jahrzehnt einen wahren Boom erlebt. Gehörte die Nutzung damals noch zu den Besonderheiten oder erfüllte lediglich seine Zwecke im Berufsalltag, geht inzwischen nichts mehr ohne regelmäßigen E-Mail Check, soziales Netzwerk und so ziemlich jede Suche wird zunächst über Google bearbeitet. Die Suchmaschinenoptimierung, die sich innerhalb dieses Booms gut entwickeln konnte, hat sich ebenfalls mitverändert. Vor einigen Jahren war es noch verhältnismäßig einfach eine Webseite in den Suchergebnissen der größten Suchmaschinen nach oben zu bringen. Aber inzwischen ist genau das immer schwieriger geworden. Das bedeutet aber vor allem für erfahrene Profis der Suchmaschinenoptimierung nicht nur schlechtes. Denn diejenigen, die sich mit Halbwissen in diese Branche stürzen um das schnelle Geld zu machen, haben immer weniger Erfolgschancen. Denn eine größere Zahl von Backlinks reicht nicht mehr aus, um eine Webseite nach oben in die Ergebnislisten zu bringen. Explizites Know-How auf vielen verschiedenen Gebieten und qualitativ hochwertige Verweise unterschiedlichster Art sind heutzutage notwendig, um eine Seite effektiv zu optimieren.

Auch die Betreiber der bekannten Suchmaschinen tragen verstärkt dazu bei, dass Suchmaschinenoptimierung immer schwieriger wird. Die Darstellung der Suchergebnisse ändert sich inzwischen immer mehr und immer häufiger, das heißt auch der Algorithmus zur Bewertung von Webseiten wird ständig Veränderungen unterzogen. Diese Faktoren machen es inzwischen nahezu unmöglich die Optimierung einer Webseite zu planen. Die neuen Entwicklungen und Trends, auch aus verwandten Branchen wie dem Social Media Marketing müssen beobachtet und einbezogen werden. Denn zum Teil werden gut optimierte Seiten auch verdrängt, weil plötzlich lokale Ergebnisse den Vorzug erhalten, wenn Google diesen Schachzug für günstig hält, muss so etwas auch von SEOs hingenommen werden. So stellen aber gerade lokale, regionale und auch saisonale Ergebnisse die nachhaltige Optimierung von bestimmten Keywords in Frage. Andere Maßnahmen der Besuchergenerierung erhalten dadurch auch eine immer größere Chance neben Suchmaschinenoptimierung zu bestehen.

So ziemliche alle, die im Bereich Onlinemarketing ihre Dienstleistung anbieten, müssen mittlerweile um ihre Kunden kämpfen. Längst bleibt nicht mehr für jeden ein existenzsicherndes Geschäft übrig und sogar namenhafte Agenturen können sich nicht auf ihrem Kundenstamm ausruhen und zurücklehnen, sondern auch sie müssen Kunden akquirieren und ihre Dienstleistung stets schmackhaft machen. Um sich irgendwie hervorheben zu können, gibt es inzwischen Experten in den unterschiedlichsten Fachgebieten. So gibt es bereits Berater, die nur für die richtige Vermarktung auf Facebook zuständig sind. Diese Experten bilden sich aber oft nur aus der Not heraus, anders keine genügende Anzahl von Kunden mehr an Land ziehen zu können. Daher glänzen viele von ihnen eher mit Halbwissen und tun der Branche letztlich nicht gut.

Vor allem in 2010 konnten Social Media Experten, oder auch die, die sich als solche schimpften durchstarten. Denn so ziemlich jedes Unternehmen bekam das Gefühl, dass ohne Twitter-Account und Facebook-Profil nichts mehr ging. Ein weiteres Geschäftsfeld, das offensichtlich immer mehr im Trend liegt ist SEM, die Optimierung von Werbung in Suchmaschinen. Da SEO sowieso immer schwieriger wird, wollen manche den Umschwung nutzen und schwenken auf Anzeigenkunden um – immerhin spielen Werbemaßnahmen auch bei Google eine immer größere Rolle. SEM liefert zielgerichtete Traffic ab der ersten Minute, hier muss nicht lange auf den Erfolg von Optimierungsmaßnahmen gewartet werden. Aber kann SEM nun wirklich das Maß aller Dinge werden? Das ist eher unwahrscheinlich, denn wer auch auf lange Sicht eine gute Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen haben will, der sollte auf die Suchmaschinenoptimierung zurückgreifen. Denn diese Arbeit – wenn gut und verlässlich gemacht – wird sich auszahlen, und auch kurzweilige Trends überdauern.

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