Die richtige Optimierung für Suchmaschinen trotz personalisierter Suche
May 09
Rankingfaktoren sind ein wichtiges Stichwort, wenn es um die Optimierung für Suchmaschinen geht. Daher sind Umfragen zu dem Thema immer wieder von besonderer Relevanz. Da sich im Netz ständig etwas tut, ändert sich auch die Gewichtung von Rankingfaktoren immer aufs Neue. Nicht gerade einfach, da den Überblick zu behalten – auch wenn man ein Experte im Bereich der Optimierung ist. Neuste Umfragen haben ergeben, dass leicht manipulierbare Faktoren, wie Domain und Links, an Bedeutung immer weiter abnehmen werden. Immer wichtiger in ihrer Bedeutung werden dafür soziale oder besucher-spezifische Rankingfaktoren, wie Klickdaten, Bewertungen und ähnliches. In Bezug auf die Optimierung für Suchmaschinen ergeben sich daher immer neue Herausforderungen. Denn als Webseitenbetreiber oder SEO-Experte hat man wenig direkten Einfluss auf diese Faktoren. Eine gute SEO-Agentur weiß dennoch, wie eine Seite eine gute Position in den Suchmaschinen erreichen kann.
Insgesamt befindet sich SEO in einem Wandel, was vor allem an den Veränderungen im WorldWideWeb liegt. Die soziale Vernetzung nimmt dort immer weitere zu und immer größere Ausmaße an. Um ein gutes Ranking für einen Webauftritt zu erhalten, muss bei der Optimierung für Suchmaschinen vor allem an die Faktoren gedacht werden, hinter denen konkrete Personen bestehen. Ein großes soziales Netzwerk, in dem man auch einigermaßen aktiv ist, wird künftig unerlässlich sein, um seiner Seite im Internet gute Chancen einzuräumen. Denn diese beiden Dinge werden immer mehr zusammenhängen. Auch hinter Google steckt nicht mehr nur ein geheimnisvoller Algorithmus, sondern noch mehr. Gerade die personalisierte Suche bezieht viel mehr Faktoren ein, die schwerer kontrollierbar und vorhersehbar sind und das macht die Arbeit von SEOs schwieriger.
Die University of London hat nun in einer Studie auf den Prüfstand gestellt, wie sehr die Möglichkeiten der personalisierten Suche bereits in das Ranking bei Google eingreifen können, wenn die Optimierung für Suchmaschinen nicht in Hinblick darauf getätigt wurde. Ein Ergebnis der Studie war, dass es Google vor allem darum geht, seinen Werbekunden interessante Zielgruppen zuzuspielen. So überraschend ist das nicht, immerhin geht es auch der größten Suchmaschine darum, Profit zu machen und das geht so am besten. Für das Ranking bei Google scheint es hingegen egal zu sein, ob man nach einem bestimmten Begriff oder Thema in der Vergangenheit bereits gesucht hat. Bei der personalisierten Suche geht es den Suchmaschinen vor allem darum zu erkennen, wen sie vor sich haben. Dabei hilft ihnen die Suchhistorie, die festhält auf welche Suchergebnisse geklickt wurde und auf welche nicht. Die Nutzer sollen so bestimmten Gruppen zugeordnet werden, je nach Interessenlage. Personalisierte Suchanfragen erwarten Nutzer auch dann, wenn ihre Suche sich einem neuen Thema als bisher widmet.
Suchergebnisse werden inzwischen nicht nur personalisiert wenn man mit seinem Google-Account eingeloggt ist. Auch den anderen Google-Nutzern werden angepasste Ergebnisse bei ihrer Suche angezeigt – außer sie löschen die Cookies ständig oder lehnen es vornherein ab. Die Personalisierung ist zwar wichtig bei Google, aber dadurch werden die Ergebnislisten nicht völlig durcheinander gebracht. Seiten mit Top-Positionen haben gute Chancen, diese auch zu halten. Dafür landen keine Seiten aus den allerhintersten Rängen plötzlich ganz vorne. So etwas hat kein Webseitenbetreiber, der sich seine Position gut erarbeitet hat, zu befürchten. Allerdings setzt die Personalisierung der Suchergebnisse sofort ein. Bei der Studie der University of London waren 64 Prozent der Suchtreffer angepasst und das bereits nach relativ kurzer Zeit.
