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Google Plus: Fallen und Chancen für Nutzer sowie für die Suchmaschinenoptimierung Agentur

Aug 01

Kaum ist raus, dass Google mit Google Plus eine echte Konkurrenz zu Facebook plant, da gehen auch schon die Prognosen und Analysen los. So gibt es beispielsweise bereits Untersuchungen dazu, nach welchen Kriterien die Inhalte von Google+ Nutzern in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt werden könnten. Ein Aspekt, der auch für eine Suchmaschinenoptimierung Agentur relevant sein dürfte. Denn das kann die Ergebnislisten kräftig durcheinander wirbeln. Google ist ja bereits bekannt dafür, nicht mehr nur als Infofinder, sondern auch immer mehr als Infogeber fungieren zu wollen. Mithilfe der Inhalte die im neuen sozialen Netzwerk Google+ zusammenkommen, könnte das Unternehmen bereits einige große Schritte in diese Richtung gehen.

Um von den Inhalten, die die Mitglieder eines sozialen Netzwerkes produziert haben, die keywordspezifische Qualität zu bewerten, scheint Google nicht nur die inhaltliche Relevanz zu beachten. Dabei spielen das Thema und die Keywords eine Rolle. Darüber hinaus gibt Google jedem Mitglied offensichtlich einen bestimmten Autorenrank. Dieser berechnet sich aus der Qualität der Reaktionen, die Mitglieder in einem sozialen Netzwerk machen und der Qualität der Beiträge, auf die diese Reaktionen stattfinden. Die Qualität der Beiträge wiederum berechnet sich aus dem Autorenrank der Mitglieder, die auf diesen Beitrag reagiert haben. Offensichtlich ist es also für die Platzierung von eigenen Inhalten wichtig, wie sich die Reaktionen darauf gestalten – vor allem von ranghohen Mitgliedern, andererseits aber auch, welche Aktionen man selbst als Autor innerhalb des sozialen Netzwerkes vollzieht.

Es wird deutlich, dass Google Inhalte mit beteiligten Personen in Beziehung setzt und ihnen anschließend einen bestimmten Rang zuordnet. Dabei beeinflussen sich Mitglieder der Community und die von ihnen produzierten Inhalte untereinander. Wie diese Beeinflussung aussieht, wurde ebenfalls bereits weitergehend untersucht und anschaulich gemacht. Der Autorenrank wird beispielsweise davon beeinflusst, dass jemand mit einer qualitativ hochwertigen Antwort auf einen qualitativ hochwertigen Inhalt reagiert. Das ist für beide beteiligten User hilfreich. Für eine Suchmaschinenoptimierung Agentur ist ein solches Vorgehen ebenfalls von Interesse, denn es gibt vielleicht Aufschluss über Googles allgemeine Vorgehensweise bei Rankings. Der Autorenrank wird allerdings negativ bewertet, wenn jemand mit einer qualitativ minderwertigen Antwort auf einen hochwertigen Inhalt reagiert.

Die Regeln für erfolgreiches Netzwerken bestehen also nicht daraus, möglichst viele Kontakte zu haben. Ganz im Gegenteil sollten die Kontakte sorgfältig ausgewählt und zugeordnet sein. Zudem sollte für genügend Reaktionen auf eigene Inhalte gesorgt sein und man sollte als Nutzer auf genügend andere Inhalte anderer Kontakte reagieren. Dieser Mix bringt einen bei Google vermutlich in eine vorteilhafte Lage. Was aber dabei nicht vergessen werden sollte, ist der Aspekt urhebergeschützter Inhalte. Es gilt sowohl für Facebook als auch für Google Plus, dass ständig Inhalte auf Profilen und Pinnwänden veröffentlicht werden, die geschützt sind. Ein guter Anwalt könne durch Abmahnungen bis zu 15.000 Euro aus nur einer Pinnwand schlagen, verrät eine Anwältin.

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