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Googles Änderungen im Suchalgorithmus sind für das Suchmaschinen SEO wichtig

Nov 28

Der Suchalgorithmus bei Google, also der Schlüssel dazu, was bei der Suchmaschine hoch gerankt wird und was nicht, ist eines der bestgehütetsten Geheimnisse des Unternehmens. Nun wurde diese Regelung ein wenig gelockert. Google nahm jetzt öffentlich Stellung zu den konkreten Erneuerungen beim Algorithmus und lässt damit Experten für das Suchmaschinen SEO aufhorchen. Denn genau diese Informationen können eine Menge wert sein. Dass sich der Konzern eigentlich eher bedeckt hält mit solchen Infos liegt auch darin begründet, dass es SEO-Spammer schwerer haben sollen, eher nutzlose Inhalte auf gute Positionen in den Ergebnislisten zu bringen. Aber auch seriöse SEOs haben es daher bei der Optimierung für Kundenseiten schwerer.

Ob die nun veröffentlichten Fakten allerdings den erhofften Aufschluss geben, sei dahingestellt. Von Experten wird vermutet, dass Googles Veröffentlichung auch darin begründet liegt, dass Behörden mehr Transparenz vom Unternehmen fordern und damit auch belegt haben möchten, dass Google Konkurrenten in den Rankinglisten nicht nachteilig behandelt. Google-Entwickler Matt Cutts stellte nun zehn verschiedene Neuerungen der vergangenen Wochen vor. Ein neues Feature widmet sich Sprachen, die von vergleichsweise wenigen Nutzern gesprochen werden wie Afrikanisch, Slowakisch oder Maltesisch. Bei Suchanfragen in diesen Sprachen, werden die Ergebnisse automatisch unterhalb dem englischen Original übersetzt. Bisher gab es diese Funktion nur für das Koreanische. Auch aktuelle Ergebnisse sollen in Google künftig anders gehandhabt werden. Wenn der Anwender ein Zeitintervall für seine Suche angegeben hat, so soll gewährleistet sein, dass Nutzer die relevantesten Treffer für eine spezifische Zeitspanne erhalten. Die Autovervollständigung kommt jetzt auch besser mit nicht-lateinischen Schriftsystem zurecht, wie Hebräisch, Kyrillisch oder Arabisch.

Außerdem sollen in den kleinen Text-Snippets, die in den Suchergebnis-Listen unter dem Link zur Seite auftauchen, künftig relevantere Informationen stehen. Das könnte dann so aussehen, dass unter einem Link zu einem Schwimmbad nicht mehr der Begrüßungstext der Webseite steht, sondern Öffnungszeiten und Adresse. Bei Produkten sollen Preise und Rezensionen zu sehen sein. Für das Suchmaschinen SEO könnten diese Erneuerung größere Vorteile bringen. Neue Inhalte sollen zudem verstärkt in die oberen Suchergebnisse eingestreut werden. Google hat weiterhin das Ziel, automatisch zu erkennen, ob es sich bei einer Webseite um den offiziellen Auftritt einer Behörde, einer Organisation oder eines Unternehmens handelt. Solche Seiten erhalten automatisch eine höhere Relevanz und rücken im Ranking nach oben. Offen ist dabei nur, was für Unternehmen gemeint sind? Geht es nur um große und bekannte Namen oder auch um kleinere Fische, die sich aber professionell im Web präsentieren?

Google nimmt nach Angaben von Matt Cutts pro Jahr rund 500 Änderungen in den hauseigenen Algorithmen vor. Dabei handelt es sich meist um kleinere Updates, aber zum Teil kommt es auch zu größeren Features, ein Beispiel dafür wäre die Integration von Echtzeitsuche. Die jetzt genannten Änderungen sollten daher locker aufgenommen werden, da sie nicht so gravierend seien, dass sie sich auf die tagtägliche Suche auswirken würden. Dennoch ist es interessant zu sehen, wo Google ansetzt, wenn es um Weiterentwicklungen geht. Und gerade für Tätige im Bereich Suchmaschinen SEO sind solche Informationen wichtig. Sie helfen wie kleine Puzzle-Stücke dabei zu verstehen, wie der Google-Algorithmus funktioniert und wie man ihm am besten zuarbeiten kann.

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