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Googles Kampf gegen Spam unterstützt erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung

Feb 14

Der führende Suchmaschinenanbieter hat jetzt bekannt gegeben, verstärkt daran zu arbeiten, Webspam ein für alle Mal aus dem Index zu entfernen. So lautet zumindest die Ankündigung von Matt Cutts, Mitglied des Search Quality Teams von Google. Spam soll künftig in den Suchergebnissen keine Relevanz mehr haben und genau davon sollen nicht nur die Nutzer sondern auch die Experten für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung profitieren. Dieser Spam, der in Suchergebnissen bei Google auftaucht, stammt vorrangig von Aggregationsseiten, automatisierten Blogs und Content-Farmen. Aggregationsseiten enthalten eine Liste von unterschiedlichen Beiträgen und sammeln daher künstlich viel Inhalt an. Content-Farmen stellen für Google das größte Problem dar und sorgen auch im Rahmen der erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung für Schwierigkeiten.

Die Content Farm ist ein beliebtes Konzept, bei dem eine Internetplattform produziert wird. Häufig sind es freie Mitarbeiter, die Inhalte für diese Plattform produzieren, sprich Texte, Videos, Fotos und Grafiken. Meist gibt es ein bestimmtes Thema, zu dem Texte von niedriger Qualität produziert und dort platziert werden. Gepaart mit Suchmaschinenoptimierung sollen dadurch möglichst viele Seitenaufrufe erzielt werden. Onlinewerbung sorgt hier zumeist für die nötigen Einnahmen. Genau solche Inhalte will Google in seinem Ranking nicht mehr sehen und um das zu schaffen, hofft der Konzern offensichtlich einerseits darauf, dass die User sich selbst an der Bekämpfung von Spam beteiligen. Das gelingt, indem User Webseiten, die als minderwertig entlarvt werden, bei Google gemeldet werden. Abgesehen davon tüfftelt Google offensichtlich an einer automatischen Erkennung von minderwertigen Inhalten.

Ein Grund für die neue Offensive scheint zu sein, dass Google einen leichten Anstieg bei den Spams zu verzeichnen hat – und das obwohl Google bereits Fortschritte in diesem Bereich gemacht habe. Im letzten Jahr hat Google bereits Änderungen in seinen Suchalgorithmen vorgenommen um Spam keine Chance mehr zu lassen. Der Anstieg gab dem Unternehmen nun aber einen Anlass, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um Spam in den Suchergebnissen effektiver zu bekämpfen. Das würde natürlich auch dazu führen, dass sich die Qualität der Ergebnislisten von Google erhöht. Für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist so eine Entwicklung ebenfalls positiv, denn gut optimierte Seiten werden nicht mehr so leicht durch Spamseiten verdrängt. Im Web erhält Google aktuell das Feedback, dass User nach stärkeren Maßnahmen gegen Content-Farmen suchen sollen. Auch Seiten mit überwiegendem Spam-Inhalt oder Inhalt von schlechter Qualität sollen verstärkt im Fokus von Google stehen, damit diese keine Chance mehr in den Suchergebnissen haben.

Wie Google minderwertige Texte erkennt, ist natürlich nicht mit Sicherheit zu sagen. Doch wichtig ist schon einmal die Strukturierung eines Textes. Wenn keine Struktur, keine Überschrift und Unterpunkte vorhanden sind, lässt das auf eine mindere Qualität schließen. Die Verwendung von Keywords, kann in beide Richtungen auffällig sein: Wenn sich einige Wörter überproportional häufig im Text finden, oder wenn umgekehrt Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Thema eigentlich oft vorkommen müssten gänzlich fehlen, deutet das auf fehlenden Qualität der Texte hin. Matt Cutts von Google wies allerdings auch darauf hin, dass sich die Einblendung von Google-Werbung auf einer Webseite nicht darauf auswirke, ob der Inhalt als Spam bewertet wird. Google will direkt ausschließen, dass das Spam-Problem etwas mit der eigenen Arbeitsweise zu tun hat. Ob das Vorhaben, Spam zu bekämpfen, nach Plan verläuft, bleibt nun abzuwarten.

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