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Kategorien bei Google – eine Chance für Suchmaschinen SEO?

Sep 12

Googles Sammeln von Patenten ist in der Branche keine Neuigkeit mehr. Ein nun neu erworbenes Patent gibt allerdings interessante Einblicke in Googles Arbeitsweise, wenn es um die Relevanzberechnung von Webseiten geht. Diese Infos sind gerade in Bezug auf das Panda-Update interessant und für das Suchmaschinen SEO ergeben sich wichtige Anknüpfungspunkte. Um Webseiten einzuordnen und im Ranking sinnvoll zu platzieren, könnte Google künftig darauf verzichten, jedes einzelne Webdokument auf die mögliche Relevanz der darin enthaltenen Begriffe zu untersuchen. Stattdessen könnten Webseiten in Kategorien eingeteilt werden und jeder dieser Kategorien ein festgelegtes Keywordset zugeordnet sein.

Das von Google neu erworbene Patent sorgt beispielsweise dafür, dass eine Webseite, die in die Kategorie SEO eingeordnet ist, von vorneherein eine bessere Chance hat, beispielsweise unter dem Keyword SEO Tool gefunden zu werden. Ein Webauftritt aus einer anderen Kategorie, wie Urlaub oder Schmuck, hätte kaum eine Chance unter dem erwähnten Keyword gefunden zu werden. Das läge schlicht und ergreifend daran, dass der Kategorie Urlaub andere Keywords zugeordnet sind, beispielsweise Hotels, Ferienhäuser und so weiter. Ein Keyword wie SEO Tool taucht in diesem Zusammenhang gar nicht auf. Eine Webseite, die sich mit Suchmaschinen SEO beschäftigt, hat hierbei bessere Karten, was durchaus einleuchtend ist.

Wenn Google sich dafür entscheiden würde, Webseiten in bestimmte Kategorien einzuteilen, dann könnte das Ranking auf eine ganz neue Weise erfolgen. Bei allen Webauftritten, die einer bestimmten Kategorie angehören, könnte das interne Ranking über die zugeordneten Keywords gesteuert werden. Daraus würde sich auch ergeben, dass eine Webseite es in diesem Ranking bedeutend schwerer hat, die mit kategoriefremden Keywords ranken will. Denn Seiten, die über ihre zugeordnete Kategorie unter den betreffenden Keywords ranken dürfen, haben es leichter sich im Ranking zu platzieren.

Sollte der Suchmaschinengigant sich dafür entscheiden, Webseiten zu kategorisieren, müssen sich Webmaster bald die Frage stellen, was sie mit ihrer Seite eigentlich anbieten. Thema und Ziel einer Seite abzustecken, macht prinzipiell Sinn, auch in Hinblick auf das Suchmaschinen SEO. Doch was wenn eine Seite mehrere Themengebiete umfasst? Weiterhelfen kann in solchen Fällen eine Ist/Ist-Nicht Analyse. Damit lässt sich genauer eingrenzen was zu einer Webseite gehört, was ganz besonders und was gar nicht dazuzählt. Was ein Webauftritt gerade nicht bieten soll, ist an dieser Stelle besonders wichtig. Wer sich darüber zu wenig Gedanken macht, der läuft Gefahr, dass sich das Themengebiet bei Google verschiebt und letztlich vor allem Menschen auf die Seite geleitet werden, die eigentlich etwas anderes suchen. Mit der Analyse des Ist-Bestandes sollte sich ein Kreis bilden, der gleichzeitig den Fokus darstellt. Wenn ganz neue Themen hinzukommen, wäre es besser, eine neue Seite zu gestalten, anstatt einen Webauftritt damit zu überfrachten. Möglich ist es auch, sich eine Partnerseite zu suchen, die den Bereich abdeckt. Bei größeren Webprojekten, die sich bereits etabliert haben, ist die Erweiterung um Themen hingegen in bestimmtem Maß möglich, denn die Seite hat sich bereits erfolgreich definiert und kann durch Neuerungen noch einen Zugewinn machen.

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