Nach dem Panda Update: Die beste Strategie für Suchmaschinenoptimierung
Oct 04
Einen guten Monat ist es inzwischen her, dass Google sein neues Panda Update online schickte und damit die Welt für einige Webmaster und SEOs durcheinander wirbelte. Denn plötzlich gab es Einbußen in den Platzierungen, und das nicht nur bei Content Farmen, die Google angeblich damit treffen wollte, um die Qualität der eigenen Ergebnislisten zu steigern. Daher hat Google an seinem neuen Suchalgorithmus Panda auch noch ein paar anschließende Nachkorrekturen vorgenommen. Inzwischen sind die Ergebnisse stabil und SEOs können damit beginnen, neue Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung in Betracht zu ziehen, beziehungsweise ihre bisherige Strategie zu überarbeiten. Denn die Webseiten, die zu den Verlierern in Bezug auf das Update gehören, fragen sich nun: Was tun, um die Visibility wieder zu verbessern? Im Folgenden ein paar Möglichkeiten, die sich die SEOs der Agentur CrossOverPoint überlegt haben, um ideal auf die Veränderungen durch Panda zu reagieren.
Generell ist bekannt, dass der neue Suchalgorithmus die Qualität von Webseiten untersucht. Seiten mit hochwertigem Content werden demnach weit vorne im Ranking platziert. Content-Farmen erhielten ihren guten Rang bisher vorwiegend durch Quantität, bei minderwertigem Content. Doch die haben nun das Nachsehen, Beispiele sind Preisvergleichsseiten wie ciao.de und kelkoo.de. Was daraus für die Suchmaschinenoptimierung zu lernen ist, was auch vor dem Update kein Geheimnis war: Die Qualität der Texte ist besonders wichtig. Duplizierter, ungeordneter oder minderwertiger Content sollte vermieden und falls schon vorhanden, dann schnellstmöglich bereinigt werden. Hochwertige Inhalte können beispielsweise durch ständig gepflegte und aktuell gehaltene Blogs gewährleistet werden. Aber der Inhalt der Webseiten reicht laut CrossOverPoint für ein gutes Ranking trotz aller Wichtigkeit alleine noch nicht aus.
Darüber hinaus seien auch die Verweildauer von Nutzern und die Anzahl der wiederkehrenden Besucher für ein gutes Ranking ausschlaggebend. Das soll vor allem an der Webseite idealo.de deutlich werden. Es handelt sich um eine Preisvergleichsseite, genauso wie es die Verlierer ciao.de und kelkoo.de sind. Doch warum schaffte es idealo.de zu den Gewinnern zu zählen und sich in den Wochen kurz nach dem Panda-Update sogar noch weiter zu verbessern im Ranking? Hier ist nicht der Inhalt entscheidend, sondern eben die Verweildauer und das Wiederkommen von Besuchern. Auch Kleinanzeigenportale und Soziale Netzwerke wie Facebook oder Youtube erzielten gute Ergebnisse, und das obwohl sie wenig informativen oder gar hochwertigen Inhalt haben. Sie halten Nutzer aber vergleichsweise lange auf ihrer Seite und schaffen außerdem eine besonders hohe Kundenbindung. So entsteht eine hohe Anzahl treuer Nutzer, was im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ein enormer Vorteil ist.
Was eine Webseite zusätzlich nach vorne bringen kann, ist die Einbindung von sozialen Netzwerken. Die Ausstattung mit einem Button für Facebook oder Google+ und die Betreuung eines Auftritts in Sozialen Netzwerken nehmen einen wichtigen Bestandteil in der Optimierung ein. Außerdem sollte bei einer Webseite die Nutzerorientiertheit im Vordergrund stehen, was mit der Optimierung der Usability erreicht werden kann. Letztlich ist das Update von Panda nur eine von etwa 500 Verbesserungen des Algorithmus, monatlich tut sich da etwas bei Google. Der Wert einer Seite wird immer wichtiger, dabei spielen die oben beschriebenen Faktoren eine große Rolle. Google fragt darüber hinaus auch nach Rechtschreibfehlern, Glaubwürdigkeit, thematischer Tiefe, Übereinstimmung mit Leserinteresse, Sorgfalt und Kompetenz. Hieraus ermittelt Google die Relevanz einer Seite und stuft sie dementsprechend ein.
