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Optimierung für Suchmaschinen und Social Media – die größten Unterschiede

May 16

Suchmaschinen sind die großen und wichtigen Knotenpunkte im Internet, denn hier finden Nutzer einen Zugang zu einer großen Menge von Seiten, je nach Interesse oder aktueller Fragestellung. Daher ist die Optimierung für Suchmaschinen nach wie vor die hohe Kunst, um im Internet sein Produkt, seine Dienstleistung oder seinen Namen sinnvoll zu verbreiten. Doch der Trend lässt für die Zukunft noch eine weitere Richtung erahnen: Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter nehmen an Relevanz weiter zu und regeln womöglich künftig einen Großteil der Besucherströme, die sich im WorldWideWeb tummeln und dort etwas suchen, wissen oder sich unterhalten lassen wollen.

Das Widget-Unternehmen Outbrain hat in einem neuen Report ermittelt, wie sich der externe Traffic einer durchschnittlichen Webseite zusammensetzt und hat dabei auch neue Entwicklungen ermittelt. Wichtig dabei ist, dass es Unterschiede in der Qualität des Traffics gibt. 41 Prozent der Besucher einer Seite kommen über Suchmaschinen dorthin, lediglich 14 Prozent über soziale Netzwerke. Der Rest entfällt mit 31 Prozent auf Inhalts-Seiten und mit 17 Prozent auf Portale. Außerdem ist die Qualität der Nutzer eine andere. Wer eine Suchmaschine nutzt, kommt gezielter auf eine Seite, User die von sozialen Netzwerken kommen, stoßen häufig eher zufällig auf einen Webauftritt. Von den 14 Prozent der User, die über soziale Netzwerke auf eine Seite kommen, gründen die meisten Klicks auf den „Gefällt mir“-Button von Facebook.

Die Untersuchung von Outbrain hat außerdem ergeben, dass Besucher, die via Suchmaschine kommen, deutlich mehr Zeit auf einer Webseite verbringen, als die via Netzwerk. Denn häufig sind die User, die von Facebook, Twitter und Co aus kommen Kurzzeitbesucher: Sie klicken auf den Link, verweilen nur kurz auf der Seite und verlassen sie recht schnell wieder. Gerade die Nutzer von sozialen Netzwerken sind häufig nicht durch gezielte Informationssuche im Web unterwegs, sondern wollen eher stöbern und sich die Zeit vertreiben. Daher wird den meisten Seiten nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Sie klicken auf einen dortigen Link und widmen sich nach recht kurzer Zeit wieder dem sozialen Netzwerk, dass für sie reizvoller ist. Suchmaschinen hingegen sind das vorgesehene Sprungbrett zu Webseiten und erfüllen einen klaren Zweck. Es kann natürlich dennoch sein, dass die Seiten, die über soziale Netzwerke gefunden werden, in Erinnerung bleiben und irgendwann noch einmal angeklickt werden und dann mehr Aufmerksamkeit erhalten. All diese Auswertungen machen deutlich, dass Social Media noch voller Tücken steckt und sich die Optimierung für Suchmaschinen nach wie vor auszahlt, wenn sie von einer guten SEO-Agentur übernommen wird.

Outbrain hat für seine Analyse das Verhalten von mehr als 100 Kunden erfasst und deren Umgang mit Internetinhalten im ersten Quartal 2011 untersucht. In diesem Rahmen wurden 100 Millionen Sitzungen analysiert. Die Ergebnisse machen deutlich, dass sich Webseitenbetreiber, die sich im Bereich Social Media Marketing engagieren, über folgendes bewusst sein sollten: Facebook, Twitter und Co bringen zwar viel Traffic, aber diese ist nicht so zielgerichtet und daher auch nicht so gewinnbringend wie der Traffic über Suchmaschinen wie Google und Bing. Daher bleibt es im Bereich des Social Media wohl die größte Herausforderung, User möglichst zielgerichtet auf eine Seite zu leiten und diese Seite mit ein paar Leckerbissen oder Besonderheiten so attraktiv zu machen, dass User länger bleiben und sich auf die Seite einlassen.

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