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Bing und Yahoo zeigen die Top-Suchbegriffe 2011 und helfen bei der künftigen Suchmaschinenoptimierung

Dec 19

Das Jahr neigt sich dem Ende; das wird nicht nur durch die Vorbereitungen auf Weihnachten und Silvester deutlich, sondern auch durch eine Menge Jahresrückblicke. Die Suchmaschinen Yahoo und Bing wagen einen solchen Jahresrückblick auf 2011 ebenfalls – auf ihre Weise. Sie kürten nun die Suchbegriffe der vergangenen 12 Monate und geben damit einen Einblick in das, was die Menschen bewegt und interessiert hat; worüber sie sich vor allem informieren wollten und was demnach ihre Aufmerksamkeit bei den Geschehnissen in aller Welt am meisten erregt hat. Experten der Suchmaschinenoptimierung können sich über diese Liste besonders freuen, denn sie erhalten wertvolle Informationen, die bei der Arbeit hilfreich sein können. Yahoo nimmt bei den Ergebnissen nur Bezug auf die deutschsprachige Ausgabe, was in den Top-Begriffen zum Teil auch deutlich wird.

Was sich beim Blick in die Köpfe der Internetnutzer feststellen lässt, ist, dass sie das Weltgeschehen im Auge haben und sich auch darüber informieren wollen. Der Aufstand in Libyen, die Atomkatastrophe in Fukushima und die EHEC-Epidemie waren Dinge, die in diesem Jahr besonders oft nachgelesen wurden. An der Spitze stehen allerdings Geschehnisse aus der Welt der Prominenten: Der Tod von Michael Jackson (auch wenn er sich bereits im Sommer 2009 zutrug) und der kürzlich zu Ende gegangene Prozess seines Leibarztes war ein Top-Thema unter Suchenden. Auch das Drama um Amy Winehouse, die im Sommer bei zunächst ungeklärter Ursache starb, schien die Leute umgetrieben zu haben. In politischer Hinsicht waren der US-Präsident Barack Obama, Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Plagiatsaffäre sowie der getötete Machthaber Muammar al-Gaddafi die häufigsten Suchbegriffe.

Damit sind die Top-Ereignisse des Jahres 2011 auch unter den gefragtesten Begriffen bei den Suchmaschinen Bing und Yahoo. Kein Wunder: Was die Menschen irgendwo aufschnappen oder kurz im Fernsehen sehen, wollen viele detaillierter haben. Dazu dient das Internet hervorragend: Mithilfe von Suchmaschinen wird das Angebot zu einem Thema gefiltert und kann sofort gelesen werden, je nach Interesse und Bedarf. Die Welt der Stars spielt dabei eine besonders große Rolle. Neben der verstorbenen Soulsängerin Amy Winehouse stand bei Yahoo auch Pornodarstellerin Sexy Cora hoch im Kurs – ebenfalls aus unerfreulichen Gründen. Sie starb bereits im Januar 2011 nach einer Brustoperation. Bei den Männern landeten hinter Michael Jackson folgende Newcomer: Der junge Justin Bieber und der aktuelle Gewinner der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ Pietro Lombardi. Die Welt der Stars und Sternchen ist aus den Suchanfragen also nicht mehr wegzudenken und für die Suchmaschinenoptimierung wird deutlich: Bekannte Namen locken und interessieren Webnutzer ungemein.

Bei Bing waren die Jungstars wesentlich gefragter, als beispielsweise Michael Jackson. Der landete bei der Microsoft-Suchmaschine nicht mal unter den Top Ten. Ähnlich sieht das auch bei weiblichen Berühmtheiten aus: Nicht Todesfälle waren der Renner, sondern Sängerin Miley Cyrus, Hotel-Erbin Paris Hilton und die Jung-Schauspielerin Selena Gomez. Der Sport spielt natürlich ebenfalls eine Rolle bei Suchanfragen. Auf Rang 1 landete dabei die US-Torhüterin Hope Solo, was sicherlich vor allem an der Frauenfußball-WM lag. Dabei war die hübsche Hope ein Blickfang. Sie verwies den deutschen Torwart Manuel Neuer auf Platz 2, hinter ihm rangiert der Boxer Vitali Klitschko, der 2011 zweimal seinen Titel im Schwergewicht verteidigte – und das bei großem Medienaufgebot, durch seinen Haussender RTL.

Abgesehen von großen (sowie kleinen) Stars und aufsehenerregenden Ereignissen, sind aber auch ganz simple Suchbegriffe hoch im Kurs gewesen. Viele User lassen sich mittels Yahoo auf andere begehrte Portale leiten, Beispiele dafür wären Youtube, Facebook und Ebay. Der Erfolg dieser Seiten ist also nach wie vor ungebrochen. Außerdem sind Suchmaschinen nach wie vor Alltags- und Navigationshelfer. Bei Yahoo waren im Vorjahr Begriffe wie Wetter, Routenplaner und Telefonbuch die absoluten Spitzenreiter. Auch für die Suchmaschinenoptimierung heißt das, dass der Erfolg ganz leicht zu erreichen sein kann. Denn die Suchenden sind praktisch veranlagt und wollen über das Informationen, was banal klingt, aber im alltäglichen Leben eine Rolle spielt. Die Spannung in Bezug auf Suchbegriffe des zu Ende gehenden Jahres bleibt: Suchmaschine Google, die in Deutschland rund 90 Prozent aller Anfragen verarbeitet, veröffentlich seine Listen Mitte Dezember.

Neue Suchmaschine YaCy: Google-Konkurrent und neues Instrument beim Suchmaschinenmarketing?

Dec 12

Seit mehr als fünf Jahren arbeitet eine Gruppe von Aktivisten aus der Free-Software-Community an einer dezentralen und damit unabhängigeren Suchmaschine, als es bei Google der Fall ist. YaCy wurde das Projekt genannt und das soll dem großen Suchmaschinen-Riesen ein wenig Konkurrenz machen. Jetzt wurde dazu ein wichtiger Schritt gemacht: Die Version 1.0 wurde nach jahrelangem Tüfteln freigegeben und schnell kommt eine für SEOs nicht unerhebliche Frage auf: Muss das Suchmaschinenmarketing sich verändern? Die Peer-to-Peer-Suchmaschine ist jedenfalls als Alternative zu Suchdiensten wie Google gedacht, bei denen ein großer Unterschied besteht: Sie werden zentral von einem Unternehmen aus organisiert. Alle Peers tragen Suchergebnisse bei und nutzen dafür die Ergebnisse anderer. YaCy funktioniert also ähnlich einer Dateitauschbörse.

Ein weiterer Vorteil von YaCy soll sein, dass die Inhalte nicht zensierbar sind. Was wir im Internet suchen, soll nicht nur wenigen großen Unternehmen überlassen werden, sagte der Projektleiter Michael Christen dazu. Denn genau das berühre auch die Privatsphäre eines jeden Suchenden. Im Index sind derzeit 1,4 Milliarden Dokumente enthalten und es werden etwa 130.000 Suchanfragen pro Tag bedient. Die YaCy-Technik wird auch bei anderen Suchmaschinen-Netzen eingesetzt. Das Projekt stieß in jüngster Zeit auf so viel Interesse, dass bei der allgemeine Web-Suche, mit der jeder YaCy ausprobieren kann, eine Meldung kommt, die sagt, dass eine Suche aktuell nicht erfolgreich sein könnte.

Die Betreiber von YaCy betonen, dass die Installation sehr einfach sei und innerhalb von Minuten abgeschlossen sei. Die Suchmaschine läuft unter Linux, Mac OS X und Windows. Die neue Internet-Suchmaschine verfolgt einen anderen Ansatz als Google, Bing und Co. Anstelle eines zentralen Servers werden unabhängige Nutzer, die die Software bei sich aufgespielt haben, für die Ausgabe von Ergebnissen herangezogen. Die Frage, die sich für SEOs dabei stellt ist ganz klar, ob ein solches Konzept Einfluss auf das Suchmaschinenmarketing nimmt. Ganz abwegig ist diese Fragestellung nicht, denn in Folge des Konzepts entscheidet auch keine einzelne Instanz darüber, welche Ergebnisse in welcher Reihenfolge gelistet werden – und das kann zu einem großen Problem für SEOs werden. Denn das beeinflusst auch ihre Arbeit der Optimierung von Webseiten.

Die Free Software Foundation Europe unterstützt YaCy und ist ebenfalls gegen die Dominanz weniger Suchmaschinen. Die Vereinigung sieht vor allem die Privatsphäre durch die kommerziellen Interessen der Betreiber gefährdet. 600 Nutzer haben die entsprechende Installation auf ihrem Rechner bereits vorgenommen und unterstützen damit die Suchmaschine. Trotz, oder gerade wegen der bereits erwähnten Überlastung, suchen die Macher zusätzlich Helfer für die Weiterentwicklung des Programms. Das Konzept von YaCy ist simpel: Innerhalb des Peer-to-Peer-Netzwerkes sind alle beteiligten Instanzen gleichberechtigt eingebunden. Sie alle tragen zur Zusammensetzung der Suchergebnisse bei. Im ersten Moment klingt das anständig, aber für das Suchmaschinenmarketing ergeben sich aus diesem System Tücken. Eine Optimierung erscheint dadurch alles andere als einfach.

Google Plus verzahnt sich mit neu gestaltetem Youtube – neues Potential für eine Internet Marketing Agentur?

Dec 06

Ob Musikvideo, Filmtrailer oder lustiges Pannenvideo – wer bewegte Bilder sehen möchte, der wendet sich als erstes an Youtube, denn diese Plattform für Online-Videos ist an Bekanntheit kaum zu überbieten. Nun hat es einen umfassenden Relaunch gegeben und die Webseite erscheint in völlig neuem, aber übersichtlicherem Design. In der neuen Darstellung dominieren die Farben grau und schwarz, was dem Design von Google Mail ziemlich ähnelt. Es wird schnell deutlich: Die Zusammenarbeit mit Google hat sich weiter vertieft, das Videoportal hat sich nun noch weiter mit dem sozialen Netzwerk Google Plus verzahnt. Die überarbeitete Oberfläche ist einigen Benutzern in den USA bereits seit der vergangenen Woche zugänglich, die deutsche Fassung ist nun auch sichtbar und lässt Experten einer Internet Marketing Agentur aufhorchen: Ändert sich durch die stärkere Zusammenarbeit von Youtube und Google etwas gravierendes bei der Suchmaschinenoptimierung?

In dem neuen Youtube-Design werden Vorschaubilder etwas größer dargestellt. Links befindet sich künftig eine neue Leiste, die den angemeldeten Google-Anwendern dient: Ihnen werden dort aktuelle Videoempfehlungen aus den eigenen Kreisen von Google Plus angezeigt. Über das Kontextmenü ist die Pop-Out-Funktion erreichbar; mit dessen Hilfe lassen sich Videos in einem separaten Browserfenster als Popup aufrufen. Aber das neue Design hat nicht nur Vorteile: Auf der Startseite wird ein großes Werbebanner eingeblendet, außerdem wird es neben dem eigentlichen Videoplayer im neuen Design ebenfalls Werbebanner geben, die viel Platz einnehmen. Das neue Youtube wird den Besuchern der Webseite nach und nach zugänglich gemacht. Vielen kann das aber nicht schnell genug gehen: Im Internet kursieren bereits eine Menge Anleitungen, wie der Browser so eingestellt werden kann, dass er nur noch das neue Youtube aufruft.

Das bekannte und oft genutzte Videoportal soll durch die Veränderungen vor allem übersichtlicher für die Nutzer werden. Die engere Vernetzung mit Google ist dabei ein Zusatzeffekt, der dem Besucher als zusätzlicher Vorteil ins Auge fallen soll. Die großen Werbebanner sind zwar ziemlich auffällig, können aber mit einem Klick auf „Close Ad“ in der rechten Ecke ausgeblendet werden. So muss sich also kein Nutzer lange daran stören. Was deutlich wird: Die engere Verzahnung, wird Youtube auch im Google-Ranking nach vorne bringen. Ein Youtube-Video ist unter dem Aspekt der aktuellen Veränderungen also auch ein sinnvolles Mittel, um sich besser zu Platzieren. Bei einer guten Internet Marketing Agentur sollte diese Möglichkeit für bestimmte Kunden also auch Betracht gezogen werden.

Wer es nicht erwarten kann das neue Youtube-Design zu testen, der hat die Möglichkeit, es sich bereits manuell einzustellen. Googlewatchblog hat dazu eine entsprechende Anleitung veröffentlicht. Um das neue Design dauerhaft freizuschalten, müssen allerdings Cookies zugelassen werden. Wenn die nämlich nach dem Schließen des Browsers gelöscht werden, setzt sich das Design beim nächsten Start wieder zurück. Die stärkere Zusammenarbeit mit Google ist sowieso einer der Schwerpunkte bei den Veränderungen des Videoportals. Für Nutzer mit Google-Konto oder Google Plus-Account sollen sich Vorteile ergeben, wie das Anzeigen von Empfehlungen – die Orientierung liegt hier erneut ganz klar bei Facebook und das Stichwort Vernetzung spielt dabei eine wichtige Rolle. Es wird deutlich, dass auch beim SEO durch eine Internet Marketing Agentur an viele Komponenten gedacht werden sollte. Nicht nur ein qualitativ hochwertiger Internetauftritt ist wichtig, sondern auch das Auftreten im Social Web – inklusive Youtube, wenn es denn für den Kunden Sinn macht, hier zu agieren.

Googles Änderungen im Suchalgorithmus sind für das Suchmaschinen SEO wichtig

Nov 28

Der Suchalgorithmus bei Google, also der Schlüssel dazu, was bei der Suchmaschine hoch gerankt wird und was nicht, ist eines der bestgehütetsten Geheimnisse des Unternehmens. Nun wurde diese Regelung ein wenig gelockert. Google nahm jetzt öffentlich Stellung zu den konkreten Erneuerungen beim Algorithmus und lässt damit Experten für das Suchmaschinen SEO aufhorchen. Denn genau diese Informationen können eine Menge wert sein. Dass sich der Konzern eigentlich eher bedeckt hält mit solchen Infos liegt auch darin begründet, dass es SEO-Spammer schwerer haben sollen, eher nutzlose Inhalte auf gute Positionen in den Ergebnislisten zu bringen. Aber auch seriöse SEOs haben es daher bei der Optimierung für Kundenseiten schwerer.

Ob die nun veröffentlichten Fakten allerdings den erhofften Aufschluss geben, sei dahingestellt. Von Experten wird vermutet, dass Googles Veröffentlichung auch darin begründet liegt, dass Behörden mehr Transparenz vom Unternehmen fordern und damit auch belegt haben möchten, dass Google Konkurrenten in den Rankinglisten nicht nachteilig behandelt. Google-Entwickler Matt Cutts stellte nun zehn verschiedene Neuerungen der vergangenen Wochen vor. Ein neues Feature widmet sich Sprachen, die von vergleichsweise wenigen Nutzern gesprochen werden wie Afrikanisch, Slowakisch oder Maltesisch. Bei Suchanfragen in diesen Sprachen, werden die Ergebnisse automatisch unterhalb dem englischen Original übersetzt. Bisher gab es diese Funktion nur für das Koreanische. Auch aktuelle Ergebnisse sollen in Google künftig anders gehandhabt werden. Wenn der Anwender ein Zeitintervall für seine Suche angegeben hat, so soll gewährleistet sein, dass Nutzer die relevantesten Treffer für eine spezifische Zeitspanne erhalten. Die Autovervollständigung kommt jetzt auch besser mit nicht-lateinischen Schriftsystem zurecht, wie Hebräisch, Kyrillisch oder Arabisch.

Außerdem sollen in den kleinen Text-Snippets, die in den Suchergebnis-Listen unter dem Link zur Seite auftauchen, künftig relevantere Informationen stehen. Das könnte dann so aussehen, dass unter einem Link zu einem Schwimmbad nicht mehr der Begrüßungstext der Webseite steht, sondern Öffnungszeiten und Adresse. Bei Produkten sollen Preise und Rezensionen zu sehen sein. Für das Suchmaschinen SEO könnten diese Erneuerung größere Vorteile bringen. Neue Inhalte sollen zudem verstärkt in die oberen Suchergebnisse eingestreut werden. Google hat weiterhin das Ziel, automatisch zu erkennen, ob es sich bei einer Webseite um den offiziellen Auftritt einer Behörde, einer Organisation oder eines Unternehmens handelt. Solche Seiten erhalten automatisch eine höhere Relevanz und rücken im Ranking nach oben. Offen ist dabei nur, was für Unternehmen gemeint sind? Geht es nur um große und bekannte Namen oder auch um kleinere Fische, die sich aber professionell im Web präsentieren?

Google nimmt nach Angaben von Matt Cutts pro Jahr rund 500 Änderungen in den hauseigenen Algorithmen vor. Dabei handelt es sich meist um kleinere Updates, aber zum Teil kommt es auch zu größeren Features, ein Beispiel dafür wäre die Integration von Echtzeitsuche. Die jetzt genannten Änderungen sollten daher locker aufgenommen werden, da sie nicht so gravierend seien, dass sie sich auf die tagtägliche Suche auswirken würden. Dennoch ist es interessant zu sehen, wo Google ansetzt, wenn es um Weiterentwicklungen geht. Und gerade für Tätige im Bereich Suchmaschinen SEO sind solche Informationen wichtig. Sie helfen wie kleine Puzzle-Stücke dabei zu verstehen, wie der Google-Algorithmus funktioniert und wie man ihm am besten zuarbeiten kann.

Aktuellere Ergebnisse bei Google – interessant für eine Online Marketing Agentur

Nov 22

Kein Tag ohne Stillstand – auf das Unternehmen Google trifft das eindeutig zu, denn während wir zuletzt noch von den neuen Funktionen auf Google Plus und der Erneuerung Direct Connect berichtet haben, gibt es bereits wieder etwas Neues: Diesmal geht es um die Suchergebnisse, die Google anzeigt, denn diese werden jetzt noch aktueller. Heißt genauer, dass aktuelle Themen mehr Berücksichtigung in den Ergebnissen finden, das soll rund 35 Prozent aller Suchanfragen betreffen. Für die Platzierungen von Internetseiten könnte das Veränderungen mit sich bringen und betrifft damit auch eine Online Marketing Agentur. Hintergrund ist, dass Nutzer von Google bei vielen Suchanfragen vor allem aktuelle Suchergebnisse sehen wollen. Das sei vor allem bei regelmäßig stattfindenden Ereignissen oder Veranstaltungen der Fall. Ergebnisse die auf so etwas aktuell eingehen, sollen künftig weiter oben angezeigt werden, als es bisher der Fall ist.

Diese Veränderung wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht alle Suchanfragen beeinflussen. Wenn ein Nutzer beispielsweise für eine Anleitung zum Tapezieren Ausschau hält, dann werden ihm auch künftig nicht zwangsläufig die neusten Tipps angezeigt, sondern eher diejenigen, die schon lange im Internet stehen und viele Leser, positive Bewertungen haben oder oft auf anderen Seiten verlinkt wurden. Denn auch diese Kriterien finden weiterhin Beachtung und es spielt auch weiterhin eine Rolle, wonach der Nutzer genau sucht. Das bedeutet auch ein bisschen Aufatmen für SEOs und eine entsprechend tätige Online Marketing Agentur. Die Optimierung bis also nicht völlig umgekrempelt werden.

Die schnelle Aktualisierung des Suchindexes ist für Google bereits seit dem vergangenen Jahr möglich. Das liegt vor allem an dem Webindex Caffeine, auf den der Konzern baut. Google ist die Unterscheidung von Suchanfragen wichtig, denn wie bereits erwähnt, ist Nutzern nicht immer der aktuellste Eintrag wichtig. Wenn doch, soll es aber auch möglich sein, sehr aktuelle Neuigkeiten über Dinge wie Treffen zur Eurokrise oder Fußballzwischenstände angezeigt zu bekommen – so prominent, dass sie schnell gefunden werden können. Dank Caffeine soll es für Google möglich sein, dem Nutzer relevante Suchergebnisse zu zeigen, die erst wenige Minuten zuvor ins Netz gestellt wurden. Viel aktueller geht es natürlich kaum.

Auf die neuste Veränderung beim Erfolgsunternehmen Google wurden Interessierte per Blog-Eintrag auf der Unternehmensseite hingewiesen. Den Google-Machern sei aufgefallen, dass Nutzer eben auch häufig nach aktuellen Einträgen suchen, Beispiele gibt es dafür reichlich, egal ob es in den Bereich Sport, Politik oder Kultur geht. Wenn Ereignisse gerade beendet wurden oder kurz bevorstehen, sind sie für Nutzer besonders interessant und sollen nicht erst nach Jahrzehnte alten Ereignissen aufgelistet werden und damit schwerer aufzufinden sein. Für eine tätige Online Marketing Agentur kann dies bedeuten: Aktuelle Ereignisse sollen auch auf Unternehmensseiten Platz finden, denn das kann beim Ranking Vorteile bringen. Viel diskutierte Ereignisse sollen künftig ebenfalls bessere Platzierungen erhalten, gleiches gilt für Preis- und Produktrecherchen. Aktualität nimmt hier eine wichtige Rolle ein. Dass die aktuellste aber nicht gleichbedeutend mit der besten Information ist, wird bei Google mitbedacht, daher gilt die Regelung auch nicht in allen Fällen.

Links setzen – für die erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zu stark missbraucht?

Nov 16

SEOs und SEO-Agenturen haben nicht immer den besten Ruf, sondern werden damit in Verbindung gebracht, Daten zu benutzen, um Webseiten mit Tricks nach vorne zu bringen. Erneut angeprangert wurden wir in einem kürzlich veröffentlichten Artikel von Jeroen van Eck. Darin formuliert er die provokante These, dass SEOs einen großen Teil dazu beitragen, dass freiwillig gesetzte Verlinkungen immer seltener werden. Ist die Arbeit auf eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung hin aber wirklich ein Grund dafür, dass Links zu anderen Seiten nur noch mit Hintergedanken oder bei Gegenleistung gesetzt werden und nicht mehr, weil der betreffende Webauftritt es sich einfach verdient hat? Und sind wir Suchmaschinenoptimierer wirklich Schuld daran? Wir sagen Nein.

Van Eck schreibt in seinem Artikel, dass sich ein ganzer Geschäftszweig aus der Vermarktung von Links entwickelt hat, nachdem bekannt wurde, dass sie das Ranking in Suchmaschinen positiv beeinflussen. Dadurch habe es sich auch ergeben, dass es inzwischen mehr Links zum Zweck der Suchmaschinenoptimierung gibt, als uneigennützig gesetzte Links. Wenn man mal ins Internet schaut und dabei das Social Web außen vor lässt, muss man zugeben, dass sich die Anzahl von freiwillig gesetzten Links tatsächlich verringert hat. Die Zielsetzung von Webseitenbetreibern scheint sich im Laufe der Zeit verändert zu haben. In den Anfangszeiten des Internets ging es vor allem darum, Besuchern Informationen zu bieten und das eben auch über die Weiterleitung auf andere Seiten zum Thema. Heute konzentrieren sich Webmaster vor allem darauf, ihre Besucher möglichst lange auf der eigenen Seite zu halten, um ausreichend Traffic zu generieren und sich eine gute Google-Platzierung zu sichern. Diese Entwicklung aber allein der Arbeit für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung in die Schuhe zu schieben, ist dabei aber nicht vernünftig.

Im Hinblick auf den Wandel von nachhaltigen Informationen zu eher kurzweiligen und unterhaltenden Inhalten, die im Internet präsentiert werden, hat sich auch die Bedeutung des Hyperlinks verändert. Ein Link hat an Aussagekraft verloren und ist nicht mehr so sicher wie früher eine wirkliche Empfehlung auf sinnvolle Inhalte. Dazu kommen noch die sozialen Netzwerke, die zeigen, dass eine gemachte Verlinkung ein von Emotionen geleiteter Akt ist und in den meisten Fällen keine genau durchdachte Handlung. Aufgrund dieser Entwicklung geht Jeroen van Eck sogar davon aus, dass Links als Bewertungskriterium von Inhalten im World Wide Web bald ausgedient haben könnten. In Zukunft liegt seiner Meinung nach der größte Nutzen darin häufig genannt zu werden. Häufig verlinkt zu sein, nimmt dagegen an Bedeutung immer weiter ab.

Van Eck leistet mit seinem Text einen Beitrag zur schon lange stattfindenden Diskussion zur Zukunft von SEO an sich. Gestartet hatte dabei alles mit der Behauptung dass SEO tot sei. Manche Experten für Optimierung der Suchmaschine behaupteten dabei, dass es ihre Arbeit bald gar nicht mehr geben würde. Andere sind hingegen der Meinung, dass sich SEO in seinen Grundzügen niemals ändern wird. Die Wahrheit liegt womöglich mittendrin, denn sowohl das Web als auch die Suchmaschinen und damit auch das SEO befinden sich in einem ständigen Wandel. Das ist schon allein an den Blog-Artikeln erkennbar, die es hier zu lesen gibt. SEO wird sich verändern, aber sicher nicht aussterben oder überflüssig werden. Die Veränderung ist bereits längere Zeit im Gange, denn die Optimierung hat sich von einem statischen Prozess, der auf die Anforderungen von Suchmaschinen ausgerichtet war, in eine dynamische Interaktion verwandelt, die auf emotionale Auslöser von Menschen ausgerichtet ist.

Bedeutet Googles neue Verschlüsselung das Ende für SEO Optimierung?

Nov 08

Die Suchanfragen der Nutzer werden immer persönlicher und auch die Ergebnislisten passen sich immer individueller an den jeweiligen Nutzer an. Zurückliegende Anfragen und der Wohnort werden inzwischen berücksichtigt. Um seine Nutzer angesichts dieser Entwicklung ausreichend zu schützen, haben die Google-Betreiber damit begonnen, die SSL-Verschlüsselung für eingeloggte Nutzer zum Standard zu machen. Vor einiger Zeit wurde diese Verschlüsselung bereits zur freiwilligen Nutzung angeboten. Zunächst ist diese Erneuerung nur auf die USA beschränkt und insgesamt sollen sowieso nur wenige Prozent aller Nutzer betroffen sein. Dennoch gibt diese Neuigkeit Grund zur Sorge im Hinblick auf die SEO Optimierung.

Die Verschlüsselung soll auf jeden Fall alle Nutzer betreffen, die einen Google-Account nutzen. Wie das Unternehmen mitteilte, habe es bereits in den letzten Jahren Bemühungen gegeben, immer mehr Dienste auf SSL umzustellen. Auch eine verschlüsselte Form der Suchmaschine gab es seit 2010 – User konnten diese alternativ nutzen. Die Notwendigkeit einer geschützten Suche, wurde nun aber erkannt und führt dazu, dass die SSL-Suche einem größeren Nutzerkreis zur Verfügung stehen soll. Besonders wichtig sei die Verschlüsselung bei der Nutzung von nicht abgesicherten Wlans, wie etwa bei öffentlichen Hotspots, die bei Internetcafes häufig vorkommen. Die Verschlüsselung schützt davor, dass Dritte den Datenverkehr abhören können. Wer keinen Account bei Google hat oder gerade nicht eingeloggt ist, kann allerdings auch manuell auf die Google SSL-Suche navigieren und diese nutzen.

Nach eigenen Angaben will Google durch diese Umstellung eine Vorbildfunktion erfüllen, die auch andere Online-Dienste zur Umstellung auf SSL bewegt. Deswegen stellt das Unternehmen auch Informationen über die SSL-Umsetzung online zur Verfügung. Was so wegweisend klingt, bringt SEOs allerdings in Schwierigkeiten. Denn durch die Verschlüsselung erschwert Google normalen Webseitenbetreibern und damit auch beauftragten Agenturen zur SEO Optimierung das Herankommen an keywordspezifische Daten der Webseiten-Besucher. Das heißt Webmaster erfahren zwar weiterhin, wenn ein Nutzer über Google auf die Seite kommt, aber künftig nicht mehr, welchen Suchbegriff er dazu verwendet hat. Den Anzeigenkunden von Google AdWords hingegen, bleiben die Daten weiterhin erhalten. Hierüber regen sich viele SEOs auf.

Da der überwiegende Teil der Google-Nutzer nicht eingeloggt ist, stehen den SEOs zum Glück immer noch genügend Daten zur Verfügung. Aber auf lange Sicht wird die Auswertung von Traffic über Suchmaschinen immer schwieriger werden und macht daher auch die SEO Optimierung komplizierter. Konfliktpotential liegt außerdem bei der Einstellung der Suchmaschinen wie Google, Bing und Co: Die Nutzer sollen einerseits so gut es geht geschützt werden, aber gleichzeitig lassen die Anbieter nicht davon ab, Nutzerdaten in gewissem Umfang für eigene Zwecke zu gebrauchen. Ein Beispiel sind Werbeeinnahmen durch Anzeigenkunden. Die Aufnahme in den Google-Index erfolgte beispielsweise auch, ohne dass je eine Webseite dafür um Erlaubnis gebeten wurde. Seitenbetreiber hatten dank Listing bei Google bisher genügend kostenfreie Informationen über die Nutzer. Sollten diese Informationen irgendwann komplett fehlen, dann kann es soweit kommen, dass es billiger ist, Anzeigen auf herkömmlichem Weg zu schalten, als eine SEO Optimierung machen zu lassen.

Veränderungen beim Panda Update betreffen auch die SEO Optimierung

Nov 02

Es ist noch nicht lange her, da versetzte das Panda Update 2.5 die Betreiber von Internetseiten in Angst und Schrecken. Denn plötzlich wurden Seiten, die eigentlich gut liefen und dementsprechend gut beim Google-Ranking abschnitten, nach unten verbannt. Offensichtlich hat Google sein Panda Update nun noch einmal ausgerollt und korrigiert – der Protest vieler Webmaster scheint der Grund dafür zu sein, warum eine Überarbeitung nötig war. Die damit einhergehende Änderung des Algorithmus zur Bewertung von Webseiten hat allerdings mal wieder dazu geführt, dass Webseiten an Sichtbarkeit bei den Serps verloren und andere dazugewonnen haben. Agenturen für SEO Optimierung haben erneut die Aufgabe, sich an die Gegebenheiten anzupassen.

Zunächst wurde das zurückliegende Panda-Update in den USA angewandt. Im Zuge dessen mussten einige bekannte, heimische Webseiten starke Verluste bei der SEO Visibility hinnehmen. Betroffen waren Seiten wie The Next Web, Killerstartups, Businesswire oder Technorati, die zwischen 48 und 73 Prozent ihrer Visibility verloren. Ein solches Ergebnis ging wohl auch an Google nicht spurlos vorbei und so stehen von diesen stark gebeutelten Webseiten einige schon wieder besser da. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Google hat sein verantwortliches Update wieder zurückgenommen, beziehungsweise stark überarbeitet. Daraus ergibt sich auch für SEO Optimierung eine wichtige Aktualisierung, denn der aktuelle Stand der Dinge bei Google muss immer berücksichtigt werden.

In Deutschland wurde das Update angeblich erst vor einigen Tagen eingespielt und bereits jetzt lassen sich einige Gewinner und Verlierer davon identifizieren. Einen Zugewinn erzielten beispielsweise clipfish.de, shopping.com, giga.de oder icq.com. Auf der Verliererseite, die es nach wie vor auch geben muss, stehen unter anderem finanzen100.de, suite101.de, laut.de und heimwerker.de. Diese Seiten machten ein fettes Minus, angeführt von finanzen100.de mit -90,96 Prozent. Auch diesmal sind hauptsächlich Seiten betroffen, die dem Besucher kaum einen Mehrwert bieten und häufig vor allem zum Zwecke der Erzeugung von viel Suchmaschinentraffic erstellt worden sind. Die Veränderungen bei Google Panda sind für Webseitenbetreiber leider kein durchweg positives Signal. Einerseits scheint Google damit zwar zu signalisieren, dass sie zuletzt einen Fehler begangen haben, aber auf der anderen Seite, ist das Chaos nun perfekt und es scheint noch schwerer möglich vorherzusehen, wie der Algorithmus künftig funktionieren wird.

Trotz der häufiger werdenden Veränderungen beim Google Algorithmus ist es möglich festzuhalten, welche Kriterien zum einem guten Ranking beitragen. Alter und Name der Domain spielen in jedem Fall eine große Rolle bei der SEO Optimierung. Je älter die Domain, desto besser fällt das Ranking aus; weitere Pluspunkte gibt es durch eine Keyword-Domain. Eine immer wichtigere Rolle für die Position in den Suchergebnissen spielen Soziale Netzwerke. Darüber hinaus wirken sich externe Links, die Onpage-Optimierung und die Ladezeit einer Seite auf das Ranking aus. Wichtig sind die Qualität der eingehenden Links und die Themenrelevanz. Backlinks müssen also auch zum Thema der Seite passen, um Erfolg zu bringen. Wie hoch die Autorität der Seiten der Linkpartner ist, hat auch Auswirkungen auf die eigene Stellung. Wichtig ist auch der Content, denn wenn User von den Inhalten nicht überzeugt sind, verlassen sie die Seite schnell wieder. Die Absprungrate dient Google als wichtiger Maßstab für die Bewertung einer Webseite. Ebenfalls wichtig ist die Benutzerfreundlichkeit: Schwierige Anmeldeprozesse um etwas nutzen oder bestellen zu können sowie ein unübersichtlicher Aufbau des Menüs, schrecken User ab.

Privatsphäre in Gefahr? Was heißt das für die Suchmaschinen Optimierung?

Oct 24

Das Thema Datenschutz hat gerade in Deutschland einen besonders hohen Stellenwert. In fast keinem anderen Land sind Datenschützer so schnell auf den Plan gerufen, wie hierzulande. Dass die Deutschen generell misstrauisch beim Umgang mit dem Internet sind, zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage der Meinungsforscher von TNS Emnid im Auftrag der Kommunikationsagentur Ketchum Pleon. Hier zeigte sich, dass neun von zehn Internetnutzern im Inland den Umgang von Facebook mit persönlichen Daten für bedenklich halten. Daraus kann man ablesen, dass die Konzentration auf soziale Netzwerke bei der Suchmaschinen Optimierung nicht zu hoch sein sollte, da die Leute dem kritisch gegenüberstehen. Außerdem sollten auch SEO-Agenturen bei ihrer täglichen Arbeit den Datenschutz nie aus den Augen verlieren. Denn das Vertrauen der Menschen in ein Unternehmen hängt gerade heutzutage auch stark von dem Auftreten im Internet ab.

Trotz der Bedenken, nutzt mehr als jeder vierte Befragte Facebook dennoch. Laut eigenen Angaben hat Facebook in Deutschland 20 Millionen Nutzer. Der Schutz ihrer Privatsphäre ist nur für sechs Prozent der Befragten uninteressant oder unbedenklich. Nur acht Prozent gaben an, Fotos von sich ohne Bedenken frei zugänglich ins Internet zu stellen. Zwölf Prozent taten dies ebenfalls, aber mit Bedenken. 80 Prozent hingegen stellen keine eigenen Fotos frei zugänglich ins Internet. Jeder zweite hat allerdings schon Fotos eingestellt, die immerhin eingeschränkt für Freunde und Bekannte sichtbar waren. Ein Teil der Internetnutzer handelt also auch entgegen seiner Bedenken: nur 14 Prozent der Befragten gehen dem Online-Shopping aus Datenschutzgründen aus dem Weg und knapp die Hälfte gab an, trotz der Bedenken ihre Daten für das Einkaufen im Netz anzugeben. 736 Internet-Nutzer ab 14 Jahren wurden für die Studie befragt; sie soll der Entwicklung von Social-Media-Strategien dienen. Die Ergebnisse lassen sich nach unterschiedlichen soziodemographischen Daten wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildung, Haushaltsgröße und Bundesland sowie die Einstellung zum Datenschutz auffächern.

Der eigentlich hohe Stellenwert führt aktuell immer wieder zu Konflikten und oft wissen die Nutzer nicht so recht, inwieweit sie sich, ihre Identität und ihre Daten im WorldWideWeb schützen sollen. Doch die häufige Diskussion über Datenschutz hat Spuren hinterlassen: Fast zwei Drittel der Internetnutzer achten besonders auf den Schutz ihrer Privatsphäre. Daher muss in vielen Bereichen, auch bei der Suchmaschinen Optimierung, darauf geachtet werden, dass mit Kundendaten sensibel und vorsichtig umgegangen wird, um kein Vertrauen zu verspielen. Genau das könnte ansonsten fatal sein. Neben Social-Media-Plattformen werden vor allem Mobilfunkunternehmen und Rabattprogramme kritisch von ihren Kunden betrachtet. Das deckte die Studie von Ketchum Pleon ebenfalls auf.

Die Sorge um den Datenschutz wird in regelmäßigen Abständen deutlich – kürzlich wieder, indem Verbraucherschützer eine Petition starteten. Ihr Anliegen ist es, dass der Datenschutz im Internet vereinfacht wird. Am besten wäre es, laut deren Ansicht, wenn schon die Voreinstellungen bei Diensten und Geräten den maximalen Datenschutz gewähren müssen. Dann könnte der Nutzer immerhin nicht mehr allzu viel falsch machen, bzw. wäre ohne großen Einsatz bereits gut geschützt. Eine Online-Petition soll dazu führen, dass der Bundestag dieses Prinzip gesetzlich verankert. Wenn die Initiative Erfolg hätte, müssten sich Verbraucher nicht mehr bereits vor der Nutzung darüber informieren, was ein Dienst oder Gerät Standard-mäßig über sie preis gibt und wo sie die entscheidenden Einstellungen ändern können.

Warum bei professioneller Suchmaschinenoptimierung Geduld gefragt ist

Oct 17

Die eigene Webseite auf Platz 1 im Google-Ranking zu sehen, wenn ein Schlagwort eingegeben wurde, das genau zum Angebot passt – das wünschen sich Kunden, wenn sie eine SEO-Agentur beauftragen. In vielen Fällen wünschen sie es sich so schnell wie möglich und tun sich schwer damit zu begreifen, dass es bei professioneller Suchmaschinenoptimierung etwas Geduld bedarf, bevor die Ergebnisse sichtbar werden. Um zu verdeutlichen, dass die Verbesserung des Rankings einer Webseite eine gewisse Zeitspanne in Anspruch nimmt, haben die Betreiber von conversationmarketing.com eine Untersuchung gemacht. Sie schauten sich dazu die Entwicklung des Traffics von mehr als 200 Webseiten an. Dabei handelte es sich um von ihnen betreute Kundenseiten. Darin wird deutlich, wie lange es dauert, bis sich ein messbarer Erfolg der SEO einstellt und was die Optimierung im Detail bringt.

Für SEO-Profis sind die Ergebnisse wohl keine große Neuigkeit, denn immerhin handelt es sich um ihr tägliches Geschäft. Doch für alle anderen ergeben sich Einblicke, die wohlmöglich nachvollziehbarer machen, was hinter SEO für eine Arbeit und vor allem welche Entwicklungskurve dahintersteckt. ei der Untersuchung hat sich Ian Lurie von conversationmarkting.com nur Zugriffe angeschaut, die aus den unbezahlten Suchergebnissen kamen und diejenigen, bei denen die Nutzer nicht direkt nach der Marke des Unternehmens gesucht hatten. Die Zahlen stammen überwiegend aus Google Analytics und Lurie hat jeweils sechs Monate ab dem Beginn der Optimierung betrachtet. Auf diese Weise standen ihm die meisten Daten zur Verfügung. Die Ergebnisse fielen über ein halbes Jahr hinweg so unterschiedlich aus, dass sie nicht zu verallgemeinern seien.

Balanced SEO nennt Lurie die Kombination aus unterschiedlichen SEO-Methoden, die bei einer professioneller Suchmaschinenoptimierung einen guten Weg darstellen soll. Bei dieser SEO-Methode gab es sofort nach dem Beginn einen ersten Schub, der dann aber in der nächsten Zeit wieder zum Einbruch kam. Erst im Verlauf der nächsten Monate steigerte sich dieser Wert wieder. Insgesamt konnte Lurie aber innerhalb der sechs analysierten Monate, eine Steigerung des Traffic um insgesamt 300 Prozent feststellen. Allerdings räumte Lurie auch eine Einschränkung ein: Die erhobenen Zahlen würden teilweise erhebliche Abweichungen aufweisen. Der Effekt könne vor allem im ersten Monate so unterschiedlich sein, dass die hohen ermittelten Werte nur eine sehr grobe Annäherung sein können.

Einen großen Effekt können, laut der Untersuchung, vor allem die Kunden schnell feststellen, die ausschließlich ihre Webseite für Suchmaschinen optimiert haben. Dennoch muss man bei dieser Onsite-SEO auch auf Dauer dran bleiben, um die erreichten Werte auch zu halten. Bei professioneller Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, Kontinuität zu erreichen und ständig daran zu arbeiten. Immerhin gibt es ständig Erneuerungen und Veränderungen im Netz, auf die es einzugehen gilt. Ebenfalls Ergebnisse gibt es auch zu der Optimierung außerhalb der Seite, also der Offsite-SEO. Hier setzt der Erfolg erst nach und nach ein, dafür sei er aber nachhaltig. Lurie habe hierzu angeblich vor allem Webseiten untersucht, die inhaltlich furchtbar waren. Bei denen sei weitestgehend auszuschließen gewesen, dass der Trafficzuwachs durch den eigentlichen Content zustande kommen könnte. Die Kernaussagen der Untersuchung sind demnach: Onsite-SEO bringt schnell mehr Traffic, doch danach bricht der Erfolg ein, Offsite-SEO wirkt nach und nach, damit aber auch langfristig. Der beste Effekt kann durch eine Kombination von Offsite- und Onsite-SEO erreicht werden.