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Twitter und Facebook – wirklich unverzichtbar geworden?

Oct 29

Facebook und Twitter sind schon lange keine Dienste mehr, die ausschließlich im privaten Bereich und als Kontakt zu Freunden genutzt werden. Vielmehr geht es dort auch immer mehr um die Präsentation von Unternehmen und die Verlinkung zu vielen anderen Webauftritten beispielsweise mittels des Like-Buttons. Der Nutzen von Sozialem Netzwerk und Microblogging-Dienst ist immer weiter angestiegen, aber was bedeutet das eigentlich im Umkehrschluss für jeden einzelnen – auch privaten – Nutzer? Sind Facebook und Twitter noch entbehrlich im Alltag oder geht es gar nicht mehr ohne diese Informationen, die einen so auf dem Laufenden halten?

Bei Umfragen wird deutlich, dass ein Großteil der Internetnutzer Twitter und Co für unverzichtbar hält, nur eine Minderheit sieht die Netzwerke als Zeitfresser an, bei denen man viel zu lange hängen bleibt. Grundsätzlich werden Facebook und Twitter demnach als Muss angesehen und als wichtig eingestuft. Vor diesem Hintergrund erscheint es naheliegend, dass Menschen auch während ihrer Arbeitszeit in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, um sich auf dem Laufenden zu halten. Fraglich ist bloß, ob sich das nicht bereits negativ auf die Konzentration auf die Arbeit auswirkt, denn sind die Informationen, die Facebook und Twitter vermitteln so wichtig, dass täglich der Inhalt gecheckt werden muss? Wer sich beruflich sowieso dort aufhalten muss, ist auf sicheren Seite, aber wann ist für private Nutzer eine Grenze erreicht, von der aus sie es mit den sozialen Netzwerken übertreiben?

Wie die Präsenz und Wichtigkeit dieser Dienste wieder abnimmt ist die große Frage. Eine Lösung ist gar nicht so einfach: Die sozialen Netzwerke vielleicht nur zu bestimmten Zeiten nutzen oder auch mal einige Tage nicht? Dafür sind Facebook & Co vielen schon zu wichtig geworden. Weitere Untersuchungen haben auch ergeben, dass viele Menschen zwar regelmäßig auf Facebook und Twitter online sind, aber nicht sonderlich aktiv. So haben viele Mitglieder bei Facebook nur einige Dutzend Freude und damit ein relativ kleines Einzelnetzwerk, in dem sich entsprechend auch nicht ganz so viel tut, wie bei großen Netzwerken.

Dennoch haben Facebook und Twitter bereits viel Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen. In Zukunft wird sich zeigen, ob das Netzwerk sich entscheidend in die tägliche Lebensweise der Menschen auf aller Welt verankern wird – so sehr, dass es nicht mehr wegzudenken ist. Auch SEOs bleiben wachsam, wie es in Zukunft um Twitter und Facebook bestellt ist, denn das Social Media Marketing ist eng mit Suchmaschinenoptimierung verbunden und nimmt Einfluss darauf. Vor allem wenn Netzwerker verstärkt über Empfehlungen und Kommentare via Facebook nach Internetseiten suchen und Google dafür mehr außer Acht lassen. Dann muss eine Agentur für Suchmaschinenoptimierung umdenken.

So könnte die Veränderung bestimmter Gewohnheiten ein Zeichen für die stärker werdende Vormachtstellung sozialer Netzwerke sein. Wenn beispielsweise nicht mehr die herkömmliche E-Mail, sondern nur noch Facebook zum Schreiben von Nachrichten verwendet würde, oder eben nicht mehr Google oder Bing sondern Facebook-Empfehlungen zur Suche einer Seite herangezogen würden, dann wären das schon ein eindeutigen Zeichen für einen fortschreitenden Wandel. Wenn Twitter und Facebook jedenfalls hauptsächlich als Unterhaltung dienen, oder um bei Freunden nach interessanten Infos zu stöbern, dann verschlingen diese Netzwerke eine Menge Zeit, ohne dass es wirklich bewusst wird.

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