Veränderungen beim Panda Update betreffen auch die SEO Optimierung
Nov 02
Es ist noch nicht lange her, da versetzte das Panda Update 2.5 die Betreiber von Internetseiten in Angst und Schrecken. Denn plötzlich wurden Seiten, die eigentlich gut liefen und dementsprechend gut beim Google-Ranking abschnitten, nach unten verbannt. Offensichtlich hat Google sein Panda Update nun noch einmal ausgerollt und korrigiert – der Protest vieler Webmaster scheint der Grund dafür zu sein, warum eine Überarbeitung nötig war. Die damit einhergehende Änderung des Algorithmus zur Bewertung von Webseiten hat allerdings mal wieder dazu geführt, dass Webseiten an Sichtbarkeit bei den Serps verloren und andere dazugewonnen haben. Agenturen für SEO Optimierung haben erneut die Aufgabe, sich an die Gegebenheiten anzupassen.
Zunächst wurde das zurückliegende Panda-Update in den USA angewandt. Im Zuge dessen mussten einige bekannte, heimische Webseiten starke Verluste bei der SEO Visibility hinnehmen. Betroffen waren Seiten wie The Next Web, Killerstartups, Businesswire oder Technorati, die zwischen 48 und 73 Prozent ihrer Visibility verloren. Ein solches Ergebnis ging wohl auch an Google nicht spurlos vorbei und so stehen von diesen stark gebeutelten Webseiten einige schon wieder besser da. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Google hat sein verantwortliches Update wieder zurückgenommen, beziehungsweise stark überarbeitet. Daraus ergibt sich auch für SEO Optimierung eine wichtige Aktualisierung, denn der aktuelle Stand der Dinge bei Google muss immer berücksichtigt werden.
In Deutschland wurde das Update angeblich erst vor einigen Tagen eingespielt und bereits jetzt lassen sich einige Gewinner und Verlierer davon identifizieren. Einen Zugewinn erzielten beispielsweise clipfish.de, shopping.com, giga.de oder icq.com. Auf der Verliererseite, die es nach wie vor auch geben muss, stehen unter anderem finanzen100.de, suite101.de, laut.de und heimwerker.de. Diese Seiten machten ein fettes Minus, angeführt von finanzen100.de mit -90,96 Prozent. Auch diesmal sind hauptsächlich Seiten betroffen, die dem Besucher kaum einen Mehrwert bieten und häufig vor allem zum Zwecke der Erzeugung von viel Suchmaschinentraffic erstellt worden sind. Die Veränderungen bei Google Panda sind für Webseitenbetreiber leider kein durchweg positives Signal. Einerseits scheint Google damit zwar zu signalisieren, dass sie zuletzt einen Fehler begangen haben, aber auf der anderen Seite, ist das Chaos nun perfekt und es scheint noch schwerer möglich vorherzusehen, wie der Algorithmus künftig funktionieren wird.
Trotz der häufiger werdenden Veränderungen beim Google Algorithmus ist es möglich festzuhalten, welche Kriterien zum einem guten Ranking beitragen. Alter und Name der Domain spielen in jedem Fall eine große Rolle bei der SEO Optimierung. Je älter die Domain, desto besser fällt das Ranking aus; weitere Pluspunkte gibt es durch eine Keyword-Domain. Eine immer wichtigere Rolle für die Position in den Suchergebnissen spielen Soziale Netzwerke. Darüber hinaus wirken sich externe Links, die Onpage-Optimierung und die Ladezeit einer Seite auf das Ranking aus. Wichtig sind die Qualität der eingehenden Links und die Themenrelevanz. Backlinks müssen also auch zum Thema der Seite passen, um Erfolg zu bringen. Wie hoch die Autorität der Seiten der Linkpartner ist, hat auch Auswirkungen auf die eigene Stellung. Wichtig ist auch der Content, denn wenn User von den Inhalten nicht überzeugt sind, verlassen sie die Seite schnell wieder. Die Absprungrate dient Google als wichtiger Maßstab für die Bewertung einer Webseite. Ebenfalls wichtig ist die Benutzerfreundlichkeit: Schwierige Anmeldeprozesse um etwas nutzen oder bestellen zu können sowie ein unübersichtlicher Aufbau des Menüs, schrecken User ab.
