Vielfalt spielt auch im Social Media Marketing eine große Rolle
Mar 04
Wer für eine Webseite natürliche Besucher imitieren will, der greift für Gewöhnlich zur Diversifikation. Es geht dabei um die Vielfalt bzw. Abwechslung im Linkaufbau eines Internetauftritts. Dazu gehört beispielsweise die Verlinkung auch von Unterseiten, durch grafische Elemente, wechselnde Linktexte oder mit NoFollow. Eine solche Vielfalt im Linkbuilding ist in der erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung schon lange Teil des Tagesgeschäfts. Doch diese Formel lässt sich auch auf das Social Media Marketing übertragen: Wer eigene Meldungen auf Social Media bzw. Social News Plattformen verbreitet, sollte in Hinblick auf die mögliche Diversifikation einiges beachten. Denn die Vielfalt ist auch hierbei groß, folgende Aspekte sollten bedacht und gezielt ausgewählt werden, bevor Meldungen online gehen.
Der Ausgangsinhalt ist der Umfang und die Art des für eine Verbreitung geplanten Inhalts (beispielsweise ein Video oder eine ganze Webseite). Damit wird meist auch der Multiplikationsinhalt definiert. Wenn beispielsweise bei einem Video ein einfacher Link zur Verbreitung ausreicht, sind für die Beschreibung der Webseite vielleicht schon mehr Informationen notwendig. Wichtig ist auch die Intensität der beim Start einer Social Media Kampagne verwendeten Mittel (sog. Ausgangsimpuls). Es kann ein einzelner Tweet oder aber auch diverse Meldungen auf verschiedenen Social Media Plattformen sein. Der Umfang für die geplanten Maßnahmen einer Kampagne wird Multiplikationsimpuls genannt und kann lediglich einige Follower oder auch diverse Kontakte unterschiedlicher Plattformen beinhalten. Zudem muss entschieden werden, ob eine Kampagne innerhalb kürzester Zeit oder über einen längeren Zeitraum anlaufen und wie lange sie überhaupt verbreitet werden soll (das ist der Multiplikationszeitraum). Der Ausgangskanal muss gewählt werden, bei einem Video bietet sich YouTube an, bei einer Webseite sind unterschiedliche Kanäle möglich. Auch die Multiplikationskanäle (eMail, Twitter, Facebook usw.) werden durch den Inhalt und den Ausgangskanal bestimmt. Außerdem sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Internetnutzer mit der Kampagne angesprochen werden sollen (Altersgruppe, Geschlecht, bestimmte Interessen usw.).
All diese genannten Aspekte spielen ineinander und pauschale Hinweise dazu gibt es nicht. Es kommt immer auf den Inhalt und den Zweck an, daher müssen die einzelnen Gesichtspunkte passend dazu durchdacht werden. Deutlich wird aber auch, dass die Verbreitung über soziale Plattformen im Internet genauso geplant werden muss wie andere Werbekampagnen auch. Wenn solche Internetkampagnen auch innerhalb der Webseitenoptimierung zum Tragen kommen, handelt es sich, wie deutlich wurde, um ein Projekt, das unter vielen Aspekten überlegt und geplant sein soll. Aber für echte Experten der Search Engine Optimization ist ein solches Arbeiten sowieso selbstverständlich, daher können sich die Maßnahmen innerhalb des Social Media Marketing problemlos in ihr bisheriges Arbeitsumfeld einreihen.
